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Johann Zarco: Würde er Martin oder Bastianini als Teamkollegen bevorzugen?

Bei einem Teamwechsel muss man auch die zwischenmenschliche Komponente bedenken - Deshalb würde Zarco das gute Pramac-Team mit Martin nicht aufbrechen

(Motorsport-Total.com) - Ducati will erst gegen Ende des Sommers entscheiden, wer im nächsten Jahr der Teamkollege von Francesco Bagnaia im Werksteam sein wird. Man will Jorge Martin nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte noch einige Rennen Zeit geben, sein Potenzial zu zeigen.

Jorge Martin, Johann Zarco

In Barcelona standen Jorge Martin und Johann Zarco auf dem Podest Zoom

Es gibt zwei Szenarios. Martin wechselt ins Werksteam und Enea Bastianini übernimmt dessen Platz im Pramac-Team. Oder Martin bleibt bei Pramac und Bastianini erhält den Platz im Werksteam. Seinen Platz bei Gresini übernimmt im nächsten Jahr Alex Marquez.

Schlussendlich werden General Manager Gigi Dall'Igna und Sportdirektor Paolo Ciabatti gemeinsam die Entscheidung treffen, wie die Fahrer im nächsten Jahr in welchen Teams aufgestellt sein werden.

Aber wen würde sich Johann Zarco in Zukunft als Pramac-Teamkollegen wünschen? "Mit Jorge habe ich schon seit dem vergangenen Jahr ein gutes Verhältnis. Unser Team ist bereits aufgebaut. Es wäre auch gut, das so fortzusetzen", sagt der Franzose seine Meinung.

"Mit Enea ist es etwas anders. Es würde etwas Zeit brauchen, damit wir uns kennenlernen. Er ist Italiener und ich spreche gut italienisch. Aber auch Jorge spricht gut italienisch. Diesbezüglich würde sich nicht viel ändern."

Jorge Martin, Johann Zarco

Pramac-Ducati erhält auch im nächsten Jahr die aktuellste Desmosedici Zoom

"Ich denke aber, dass es mit Jorge für das gesamte Team besser wäre, weil wir uns dann schon zwei Jahre kennen und ein weiteres Jahr beisammen wären. Die Mechaniker und alle sind es gewohnt, dass wir zusammenarbeiten."

Damit spricht Zarco die zwischenmenschliche Chemie in einem Team an. Aus seiner Sicht wäre es besser, wenn man bei Pramac nichts verändert. Denn beide Pramac-Fahrer werden auch im nächsten Jahr die aktuelle GP23 mit enger technischer Unterstützung fahren.

Fest steht, dass Bastianini auf jeden Fall das Gresini-Team verlassen wird. Zarco, der noch kein MotoGP-Rennen gewonnen hat, sieht auch das problematisch: "Enea hat ein sehr gutes Gefühl mit seinem Team. Drei Siege sind einzigartig!"

"Er kann auch in diesem Jahr noch weitere Rennen gewinnen. Diese Gruppe aufzubrechen, ist manchmal sehr schade. Denn er müsste dieses Gefühl mit dem Pramac-Team neu aufbauen." Das müsste Bastianini auch, wenn er den Platz im Ducati-Werksteam erhält.

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