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Johann Zarco: Valentino Rossis Werks-Yamaha ist das Ziel

Langfristig möchte Johann Zarco bei Yamaha das Erbe von Valentino Rossi antreten: Sitzt der Franzose ab 2019 auf der zweiten Werks-Yamaha?

(Motorsport-Total.com) - Tech-3-Pilot Johann Zarco ist zweifellos die größte Überraschung der Saison 2017. Der zweifache Moto2-Weltmeister beeindruckte bei den bisherigen Rennen und schaffte es bereits im fünften Rennen aufs Podium. "Es hat mich sehr motiviert, weiterhin zu pushen und um weitere Podestplätze zu kämpfen", kommentiert der Franzose den zweiten Platz beim Heimspiel in Le Mans.

Valentino Rossi, Johann Zarco

Valentino Rossis Platz bei Yamaha ist das erklärte Ziel von Johann Zarco Zoom

Im Testwinter blieb Zarco lange unauffällig und stand leicht im Schatten von Teamkollege Jonas Folger. Doch ab dem Saisonstart war der introvertierte Franzose der stärkere der beiden Tech-3-Piloten. "Ich habe gelernt, wie man die MotoGP-Maschine richtig kontrolliert. Zu Beginn war es schwierig, weil das Motorrad so viel Leistung hat. Ich konnte die Leistung und die Geschwindigkeiten nicht kontrollieren. Jetzt fühle ich mich wohl. Ich benötige aber noch mehr Erfahrung, um von Anfang bis Ende des Rennens schnell zu sein", erklärt er.

Am meisten begeistern Zarco die Reifen in der MotoGP. "Jedes Mal, wenn ich in eine Kurve einbiege, dann wundere ich mich, wie es möglich ist, so schnell zu fahren. Das beschert starke Adrenalinschübe", schwärmt der Yamaha-Pilot, der sich mit seinem Stil nicht nur Freunde machte: "Ich bin ein sehr sanfter Fahrer, der aggressiv ist, wenn er überholen muss. Ich stimme nicht zu, dass ich zu aggressiv fahre."


Fotos: MotoGP in Barcelona, Girls


"Wenn man eine Entscheidung trifft, dann muss man sie auch durchziehen", stellt Zarco klar, der bereits mit Valentino Rossi aneinander geriet. In Austin kollidierten die beiden Yamaha-Piloten. Daraufhin kritisierte Rossi die aggressive Fahrweise des Rookies.

Johann Zarco, Valentino Rossi, Maverick Vinales

Wenn Rossi Ende 2018 aufhört, wäre Zarco ein möglicher Nachfolger Zoom

In der kommenden Saison wird Zarco erneut für Herve Poncharals Yamaha-Team antreten. Doch langfristig schielt er auf den Platz im Werksteam: "Es ist mein Ziel, auf einem Werksmotorrad zu sitzen. Wenn man den Titel gewinnen möchte, dann muss man auf einer Werksmaschine sitzen. Es wäre fantastisch, wenn ich bei Yamaha bleiben könnte", bemerkt Zarco.

Es ist offen, ob Rossi seinen Vertrag ein weiteres Mal verlängert. Sollte sich der "Doktor" gegen eine weitere Vertragsverlängerung entscheiden, dann könnte Zarco ab 2019 die Werksmaschine des Publikumslieblings übernehmen. "Es wäre schön", kommentiert Zarco und fügt hinzu: "Ich muss zu den besten Fahrern gehören, um den Platz von Valentino einzunehmen."

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