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Johann Zarco in Silverstone: Von der Pole zum ersten MotoGP-Sieg?

Pramac-Ducati-Pilot Johann Zarco bekennt, dass seine Q2-Runde trotz Streckenrekord nicht perfekt war - Zuversicht für das Rennen, aber Vorsicht bleibt

(Motorsport-Total.com) - Für Johann Zarco (Pramac-Ducati) passte im MotoGP-Qualifying zum Grand Prix von Großbritannien 2022 in Silverstone, dem ersten Rennen nach der Sommerpause, alles zusammen. Trotz zweier Stürze im Verlauf des Wochenendes (im FT1 am Freitagvormittag und im FT3 am Samstagvormittag) war der Franzose bei der Zeitenjagd am Samstagnachmittag hellwach.

Johann Zarco

Zum achten Mal auf Pole, am Sonntag zum ersten Mal im Rennen P1? Johann Zarco Zoom

Mit einer auf seinem zweiten Q2-Versuch gefahrenen Rundenzeit von 1:57.767 Minuten ist Zarco nun der neue Inhaber des MotoGP-Streckenrekords auf dem Silverstone Circuit. Den zuvor bestehenden Rekord von Marc Marquez aus der Saison 2019 hat er um 0,4 Sekunden unterboten. Letzten Endes waren abgesehen von Zarco noch sieben weitere Piloten schneller als Marquez auf seiner drei Jahre gehaltenen Rekordrunde.

"Das ist ein gutes Gefühl", kommentiert Zarco nach der achten Pole seiner MotoGP-Karriere und der zweiten Pole in dieser Saison (nach Portimao). "Schon heute Morgen hatte ich das Gefühl, dass ich unter die 1:58er-Marke kommen könnte, bin dann aber gestürzt. Im FT4 fand ich richtig viel Vertrauen mit dem harten Hinterreifen. Und als wir für das Qualifying auf den weichen Reifen wechselten, kam ich direkt auch richtig gut zurecht."

Johann Zarco

Mit nicht perfekter Runde fuhr Zarco in Q2 neuen Silverstone-Streckenrekord Zoom

Perfekt sei seine zweite Q2-Runde, als die Uhr bei 1:57.767 Minuten stehenblieb, aber trotzdem nicht gewesen, wie Zarco zugibt: "Ich habe mir die einzelnen Sektoren noch nicht im Detail anschauen können, aber das Team hat mir gesagt, dass ich im dritten Sektor Zeit liegengelassen habe. Somit scheint es wohl sogar noch schneller zu gehen."

"Das Potenzial des Motorrads ist auf jeden Fall unglaublich. Ich bin manchmal selbst überrascht von den Rundenzeiten, die damit möglich sind. Vielleicht hätte ich im dritten und auch im ersten Sektor noch ein bisschen schneller sein können, aber es hat auch so gereicht und fühlte sich richtig gut an", so Zarco.

Der Franzose wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch 2023 für Pramac-Ducati fahren. Die entsprechende Vertragsverlängerung könnte schon am kommenden Rennwochenende (Grand Prix von Österreich in Spielberg) offiziell gemacht werden.

Johann Zarco

Zarco sieht sich im Kampf um den Rennsieg dabei, bleibt aber vorsichtig Zoom

Ein Rennen gewonnen hat Zarco in seiner seit 2017 laufenden MotoGP-Karriere noch nicht. Wie schätzt er seine Chancen ein, dass es am Sonntag in Silverstone klappen könnte?

"Nun, ich bin hier schon seit Freitag recht schnell. Und von Freitag auf Samstag ist uns nochmals ein Schritt gelungen. Das bedeutet, dass ich wohl eher mit dem Gedanken an einen Sieg spielen darf als es sonst der Fall ist. Die Pole ist eine gute Bestätigung und auch unsere Pace im FT4 sah ganz gut aus", meint Zarco.

"Warum also nicht?", fragt der Pramac-Ducati-Pilot, bleibt aber trotzdem vorsichtig: "Ich will nicht den Fehler machen, mich zu stark darauf zu fixieren und es dann vielleicht wegzuschmeißen. Auch die anderen werden im Rennen stark sein. Ich hoffe einfach mal, dass ich mit dem harten Hinterreifen vielleicht einen Trumpf in der Tasche habe."

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