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Francesco Bagnaia: "Uns fehlen zwei Zehntel pro Runde"

Ducati-Pilot Francesco Bagnaia zählt sich in Silverstone noch nicht zu den Anwärtern auf den Sieg, glaubt aber, am Sonntag den entscheidenden Schritt machen zu können

(Motorsport-Total.com) - Im MotoGP-Qualifying von Silverstone unterboten am Samstag gleich acht Fahrer den alten Streckenrekord von Marc Marquez aus dem Jahr 2019. Sechs von ihnen knackten dabei die Marke von 1:58 Minuten, darunter Francesco Bagnaia.

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia sucht in Silverstone noch nach dem perfekten Gefühl Zoom

Dennoch reichte es für den Ducati-Piloten am Ende nur zu Startplatz fünf, während Markenkollege Johann Zarco die Pole holte und Teamkollege Jack Miller Dritter wurde.

"Es war eine meiner besten Qualifying-Runden überhaupt, aber leider hat es nicht gereicht", sagt Bagnaia und gibt zu: "Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist das Level auf dieser Strecke einfach unglaublich hoch." Von der Polezeit trennten den Italiener am Ende gerade einmal 0,194 Sekunden.

Bagnaia sucht noch das perfekte Gefühl

Auch wenn er mit dieser Leistung zufrieden war, räumt Bagnaia ein: "Es war heute nicht leicht, denn ich fühle mich im Moment noch nicht sehr wohl auf meinem Motorrad."

"Aber wir wissen, was zu tun ist, und können uns morgen noch steigern. Uns fehlen vielleicht zwei Zehntel pro Runde, um in der Spitzengruppe dabei zu sein und um den Sieg zu kämpfen", blickt er der derzeit WM-Vierte auf das morgige Rennen voraus.


Fotos: MotoGP: Grand Prix von Großbritannien (Silverstone) 2022, Qualifying


"Es ist aktuell schwierig zu verstehen, wo ich mit meiner Pace im Vergleich zu den anderen stehe, weil ich im vierten Freien Training eine komplett andere Strategie als sie verfolgte. Dennoch denke ich, dass wir konkurrenzfähig sein werden und mit einem weiteren Schritt morgen vorne mitmischen können."

Fehlender Hinterradgrip das Hauptproblem

Auf die Frage, was ihm noch fehle, erklärt er: "Im Moment fehlt mir Hinterradgrip. Deshalb verliere ich in ein paar Streckenabschnitten viel Zeit gegenüber den anderen Ducati-Fahrern. Darauf konzentrieren wir uns. Das Gute ist, dass ich nur an zwei Punkten Zeit einbüße, und wir genau daran arbeiten können."

Dass es noch nicht so läuft wie erhofft, habe ihn schon etwas überrascht, sagt Bagnaia weiter. "Im Vorjahr war es ähnlich. In Österreich fühlte ich mich gut mit meinem Motorrad und als wir hier ankamen, hatte ich zu kämpfen", blickt er zurück.

"Diesmal starteten wir besser in das Wochenende als 2021, ich fühle mich nicht so schlecht. Aber es fehlt noch etwas. In Assen ist mir alles etwas leichter gefallen. Um dort hinzukommen, müssen wir hier härter arbeiten. Aber es geht in die richtige Richtung. Die Rundenzeit, die wir heute gefahren sind, ist ein Beweis dafür."

Die neuen Flügelelemente am Heck der Ducati, mit denen am Samstag auch Teamkollege Miller fuhr, testete Bagnaia noch nicht. "Das werde ich in Österreich nachholen."

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