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Honda-Line-up: Das sagt Marc Marquez zu den Neuzugängen Rins und Mir

Beide Suzuki-Fahrer wechseln nach dieser MotoGP-Saison zu Honda und sollen für frischen Wind sorgen - Wie Marc Marquez die Neuzugänge bewertet

(Motorsport-Total.com) - Honda sucht einen Weg aus der Krise und stellt sich dafür auch fahrerisch neu auf. Mit Alex Rins wurde ein Neuzugang beim Kundenteam LCR für 2023 bereits bestätigt. Und nachdem der Wechsel von Pol Espargaro zu Tech 3 offiziell ist, dürfte auch die Bestätigung von Joan Mir als Nachfolger nicht mehr lange dauern.

Joan Mir, Marc Marquez

Werden 2023 Teamkollegen bei Repsol-Honda: Joan Mir und Marc Marquez Zoom

Beide Suzuki-Piloten docken an bei Honda und damit dem einzigen verbleibenden japanischen Hersteller in der MotoGP neben Yamaha. Denn Suzuki selbst schließt nach der aktuell laufenden Saison zu und gibt sein Engagement in der Königsklasse vorerst auf.

Für Honda und Marc Marquez, der bereits vor geraumer Zeit einen Fahrervertrag bis einschließlich 2024 unterschrieben hat, kann jeder Impuls durch die Neuzugänge Gold wert sein. Denn die mit 312 Grand-Prix-Siegen erfolgreichste Marke in der Geschichte der Königsklasse durchläuft 2022 ihre schlechteste Saison.

Marquez: Rins ein Pilot mit viel Erfahrung

In der Zeit, in der Marquez verletzungsbedingt immer wieder fehlte, schlug man bei der Entwicklung eine Richtung ein, die sich als Irrweg erwies. In der diesjährigen Konstrukteurswertung rangiert Honda deshalb abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Deshalb hofft man auf frischen Wind, auch durch die Neuzugänge. "Ja, im nächsten Jahr werden wir mindestens einen neuen Fahrer an Bord haben, nämlich Alex Rins. Er ist ein Fahrer, der bei Suzuki bereits viel Erfahrung gesammelt hat. Und er ist schnell", kommentiert Marquez die Verpflichtung von Rins.


Fotostrecke: Honda: Alle MotoGP-Fahrer seit 2002

Bezüglich seines künftigen Teamkollegen bei Respol-Honda hält der Spanier sich noch bedeckt: Mal sehen, wer mein Teamkollege sein wird. Aber es wird in jedem Fall interessant sein, einen anderen Fahrer von einem anderen Hersteller zu haben."

Zuletzt viel Fluktuation bei Repsol-Honda

Für Marquez, der seit seinem MotoGP-Aufstieg 2013 für das Honda-Werksteam fährt, wird es der fünfte Teamkollege sein. Die ersten sechs Jahre teilte er sich die Garage mit Dani Pedrosa. Es folgte Jorge Lorenzo, der nach eine Saison schon wieder ging.

Alex Marquez übernahm als Rookie 2020 den frei gewordenen Platz bei Repsol. Weil sich sein älterer Bruder beim Saisonauftakt in Jerez aber den rechten Oberarm brach, fuhr er die restliche Saison mit Honda-Testfahrer Stefan Bradl im Team. 2021 stieß dann Pol Espargaro dazu, allerdings auch nur für zwei Jahre.