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Ducati vs. Michelin: "Werden nicht die Probleme haben, die wir hatten"

Bei Ducati ist man optimistisch, die Anpassungsprobleme der MotoGP-Saison 2020 aus den Weg geräumt zu haben - Luigi Dall'Igna und Paolo Ciabatti liefern Antworten

(Motorsport-Total.com) - Die 2020er-Hinterreifen von Michelin bereiteten Ducati in der vergangenen MotoGP-Saison einige Probleme. Besonders Andrea Dovizioso hatte mit der Umstellung zu den neuen Michelin-Hinterreifen zu kämpfen. Der Italiener musste seinen Fahrstil anpassen, was bei einigen Rennen nur bedingt gelang. Offen ist, wie gut sich Ducati in der zweiten Saison mit den überarbeiteten Hinterreifen anpassen kann.

Ducati Desmosedici

Problemzone: Die 2020er-Hinterreifen forderten eine gewisse Anpassung Zoom

"Im vergangenen Jahr hatten wir ein begrenztes Testprogramm. Zudem beinhaltete der Kalender Rennen auf der gleichen Strecke und vier Mal gab es drei Rennen in Folge. Das verhinderte, dass wir wie gewohnt arbeiten können. Deshalb kam es unter bestimmten Bedingungen zu Problemen mit der Anpassung an die neuen Hinterreifen", blickt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti zurück.

"Wenn die Haftung niedrig war, kam es einige Male zu Anpassungsproblemen, was die Fahrstile unserer Piloten angeht. Ich denke, dass wir viele Dinge lernen konnten", bemerkt Ciabatti und zeigt sich optimistisch für die neue Saison: "Wir werden in diesem Jahr nicht die Probleme haben, die wir im Vorjahr hatten."


Fotostrecke: Ducati: Alle MotoGP-Fahrer seit 2003

Mit Jack Miller und Francesco "Pecco" Bagnaia hat Ducati zwei neue Fahrer im Werksteam. Miller und Bagnaia konnten sich bereits im vergangenen Jahr gut auf die neuen Hinterreifen einstellen. "Jeder Fahrer hat einen anderen Stil. 'Pecco' und Jack haben einen etwas anderen Stil. Es stimmt, dass sie sich ziemlich gut an die neuen Reifen von Michelin anpassen konnten", bestätigt Ducati-Corse-Chef Luigi Dall'Igna.

Laut Dall'Igna profitierten alle Hersteller von den neuen Hinterreifen, auch Ducati. Das wirkt auf den ersten Blick merkwürdig. "Der neue Reifen war auch für uns besser als der 2019er-Reifen. Es ist aber so, dass wir einige der Probleme des 2019er-Reifens besser ausgleichen konnten", erklärt Dall'Igna das Phänomen.

"Der neue Reifen war in diesen Bereichen besser und dadurch konnten auch die anderen Hersteller einen Schritt nach vorn machen, der größer war als unserer. Doch unterm Strich war der neue Reifen hinsichtlich der Performance eine Weiterentwicklung", ist Dall'Igna überzeugt.

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