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Ducati abgeschlagen: Ernüchternde Vorstellung in Austin

Andrea Dovizioso verpasst die Top 5 in Texas deutlich - Jorge Lorenzo kämpft mit Graining, unterliegt Danilo Petrucci im Ducati-Duell und wird nur Neunter

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Ducati in den vergangenen Jahren immer wieder für ein Podium in Austin gut war, fuhren die beiden Werkspiloten in diesem Jahr hoffnungslos hinterher. Mehr als 14 Sekunden verlor Andrea Dovizioso auf Sieger Marc Marquez und wurde nur Sechster hinter den Satelliten-Fahrern Cal Crutchlow und Johann Zarco. Jorge Lorenzo musste sich soger Markenkollege Danilo Petrucci geschlagen geben und wurde Neunter.

Jorge Lorenzo

Ducati-Pilot Jorge Lorenzo ist im Moment meilenweit von Siegen entfernt Zoom

"Ein schwieriges Wochenende", fasst "Dovi" zusammen. "Auch im Rennen hatten wir nie das Tempo, das wir uns erhofft hatten. Ich hatte mehr von diesem Grand Prix erwartet. Das Ergebnis zeigt leider, dass wir noch viel mehr Arbeit vor uns haben, um bestimmte Limits unseres Motorrades zu beheben, damit wir auf jeder Strecke vorne kämpfen können."

"Die Schwachstellen sind unverändert", bemerkt Teamkollege Lorenzo und nennt die Schwächen der Desmosedici: "Wir kämpfen nach wie vor mit dem Kurvenverhalten und der Aggressivität des Motors. Die Stärken sind ebenfalls unverändert: die Beschleunigung und die Leistung auf den Geraden."

Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso verlor in Austin knapp zehn Sekunden auf Platz drei Zoom

"Wenn mein Vorderreifen kein Graining gehabt hätte, wäre ich Siebter geworden", erklärt der Spanier. "Mein Vorderreifen hatte auf der rechten Seite mehr Graining als die Reifen meiner Gegner. Ich musste fünf bis sieben Zehntelsekunden pro Runde langsamer fahren. Deshalb ging Iannone an mir vorbei. Er überholte mich ziemlich aggressiv. Ich musste in Kurve 1 eine weite Linie wählen. In dieser Runde verlor ich zwei Sekunden. Deshalb holte mich Petrucci ein und ging in dem Sektor vorbei, in dem ich durch das Graining viel Zeit verlor."

"Ich bin aber zufrieden, weil wir am Wochenende teilweise zwei Sekunden zurücklagen. Das wären 40 Sekunden Rückstand im Rennen gewesen, doch am Ende waren es nur 17 Sekunden. Ohne das Graining wären es vielleicht zehn oder zwölf Sekunden gewesen", rechnet Lorenzo vor. "Es ist positiv, auch wenn Platz neun kein gutes Ergebnis ist. Wir möchten um Siege kämpfen, doch das ist momentan nicht möglich. Ich bin aber deutlich näher an den anderen Ducatis dran."


Fotos: Ducati, MotoGP in Austin


War das starke Graining an Lorenzos Maschine auf die Charakteristik der Ducati zurückzuführen? "Das ist nur auf dieser Strecke so. Auf den anderen Strecken geht die Ducati sehr gut mit den Vorderreifen um", kommentiert der ehemalige Yamaha-Pilot, der bei den bevorstehenden Europarennen mit einer deutlichen Steigerung rechnet.

"Ich konnte mit Andrea mithalten, der seit fünf Jahren mit dem Motorrad arbeitet. Austin zählt nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Ich erwarte, dass ich mich in Jerez steigern kann. Das ist eine meiner Lieblingsstrecken. Leider gilt das nicht für die Ducati. Wir können das aber sicher mit meinem Fahrstil ein bisschen kompensieren", prognostiziert Lorenzo.

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