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Cal Crutchlow: Jack Miller kann in drei Jahren Weltmeister werden

Cal Crutchlow glaubt, dass Jack Miller das größte Talent im MotoGP-Fahrerfeld ist - Bis 2021 traut er seinem guten Freund sogar den WM-Titel in der Königsklasse zu

(Motorsport-Total.com) - Bei Jack Miller zeigte die Formkurve zuletzt in Misano endlich wieder nach oben. Zwar konnte der Australier das Rennen nach einem Sturz nur auf Rang 18 beenden, insgesamt zeigte er am Wochenende aber eine starke Leistung. Vor allem sein zweiter Platz im Qualifying überraschte einige Personen im MotoGP-Fahrerlager - nicht allerdings seinen Kumpel und Ex-Teamkollegen Cal Crutchlow.

Jack Miller

Hat Jack Miller das Zeug zum MotoGP-Weltmeister? Zoom

"Er ist ein guter Fahrer. Ich habe schon einmal gesagt, dass ich denke, dass Jack in den nächsten drei Jahren den WM-Titel gewinnen kann - wenn er clever genug ist und die richtigen Dinge tut", erklärt der Brite, der 2015 gemeinsam mit Miller für das LCR-Team an den Start ging. Abseits der Strecke sind die beiden darüber hinaus gute Freunde, und Crutchlow erklärt, dass Miller fahrerisch auf jeden Fall "talentiert genug" für den Titel sei.

"Ich glaube nicht, dass in der Meisterschaft irgendjemand so talentiert ist wie er", lobt der 32-Jährge, der bei Miller zuletzt wieder einen Aufwärtstrend erkannt hat. Denn nachdem Miller zu Beginn des Jahres unter anderem mit zwei vierten Plätzen in Argentinien und Le Mans überzeugte, blieben die wirklich guten Ergebnisse anschließend aus. "In den Rennen hat er größere Probleme als in den Trainings", stellt Crutchlow fest.

Miller selbst hat übrigens keine Erklärung, warum er in Misano am Wochenende so schnell war. "Ich wünschte, ich könnte es euch sagen", grübelt er und erinnert daran, dass er in dieser Saison nur auf einer Ducati des Vorjahres sitze. Dadurch habe er automatisch Nachteile, vor allem beim Topspeed, weil in diesem Jahr alle Hersteller große Fortschritte gemacht hätten.

Millers GP17 bekommt jedoch keine Updates mehr. Trotzdem erklärt er, dass das Bike insgesamt "sehr gut" sei. Und 2019 wird der Australier bei Pramac dann auch aktuelles Material bekommen. Spätestens dann wird man von ihm erwarten, dass er regelmäßig in den vorderen Regionen des Feldes mitkämpfen kann. Bis zum WM-Titel ist es aber so oder so noch ein weiter Weg.

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