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Aleix Espargaro: Aprilia RS-GP "sehr schwierig zu verstehen"

Aleix Espargaro sucht nach Erklärungen, warum mit der Aprilia weiterhin keine Topergebnisse möglich sind - Er wartet schon gespannt auf Andrea Iannone

(Motorsport-Total.com) - In der Konstrukteurswertung der MotoGP-Saison 2019 belegt Aprilia nach sieben Rennen den sechsten und letzten Platz. Die Italiener kommen auch im vierten Jahr des MotoGP-Comebacks nicht so richtig in Fahrt. Seit 2015 versuchten sich Alvaro Bautista, Marco Melandri, Michael Laverty, Stefan Bradl, Aleix Espargaro, Sam Lowes und Scott Redding an der RS-GP - ohne großen Erfolg.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro hat es mit der Aprilia RS-GP nicht sonderlich leicht Zoom

Das beste Ergebnis des Motorrads sind zwei sechste Plätze durch Espargaro in der Saison 2017. Auf die Frage, was es so schwer mache, auf der RS-GP schnell zu sein, antwortet Espargaro, dass das die "Eine-Million-Dollar-Frage" sei. Die Aprilia sei "sehr schwierig zu verstehen" und" kein einfaches Bike". Das macht der Spanier daran fest, dass das Bike "ganz anders" sei als andere Motorräder.

"Du musst in der Kurvenmitte schnell sein und sehr spät bremsen. Man muss es ein bisschen wie eine 250er fahren, denn uns fehlt noch immer etwas Leistung, und das Bike ist etwas zu schwer für die Richtungswechsel", erklärt Espargaro und ergänzt, dass man deshalb "super spät" bremsen müsse. "Wir verbessern uns natürlich, aber das Motorrad ist noch immer weit von den Topbikes weg - das ist klar", gesteht der Spanier.


Fotostrecke: Überblick: Das MotoGP-Fahrerfeld 2019

Ein weiteres Problem laut Espargaro: Wenn die Temperatur steigt, verliert das Bike an Leistung. "Das ist eines der wichtigsten Dinge, an denen wir gerade arbeiten", verrät er. So sei er zum Beispiel in Mugello "super schnell" gewesen, als es vormittags kühler war. Mit steigender Temperatur sei man dann deutlich zurückgefallen. Die Temperatur des Motors selbst sei allerdings nicht zu hoch, die Ursache für den Leistungsabfall noch unklar.

Espargaro ist "neugierig", wie Andrea Iannone 2019 mit dem Bike umgehen wird. Der Italiener wechselt im kommenden Jahr von Suzuki zu Aprilia. "Wenn Andrea mit dem Bike nicht schnell ist, dann müssen wir uns etwas einfallen lassen, denn dann stimmt etwas nicht", erklärt Espargaro, laut dem auch seine Teamkollegen Redding und Lowes keine schlechten Fahrer seien. Trotzdem schafften es beide (bisher) nicht, auf der RS-GP gute Ergebnisse einzufahren.

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