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VR46-Teammanager begründet Fenati-Rauswurf

Teammanager Pablo Nieto stellt klar, dass Romano Fenati nicht handgreiflich wurde und erklärt, warum der junge Italiener Valentino Rossis Team verlassen musste

(Motorsport-Total.com) - Valentino Rossis VR46-Team trennte sich nach dem Österreich-Grand-Prix in Spielberg von Nachwuchshoffnung Romano Fenati. Vorausgegangen war ein Streit nach dem Qualifying, bei dem Fenati mit der Performance seiner KTM unzufrieden war. Da der junge Italiener bereits verwarnt wurde, entschied sich das Team dazu, Fenati für den Renntag zu suspendieren und später fristlos zu entlassen.

Romano Fenati

Romano Fenati muss sich nach einem neuen Job umsehen Zoom

Doch was fiel in der Box wirklich vor? Wurde Fenati handreiflich und griff seinen Crewchief Pietro Caprara und Uccio Salucci an? "Es ist alles erlogen. So lief es nicht ab. Es ist unglaublich. Ich sah es in der spanischen Zeitung", ärgert sich Teammanager Pablo Nieto. "Wir wissen, dass Romano einen starken Charakter hat, doch er prügelte sich mit niemandem. Er schlug Pietro nicht. Er ging auch nicht auf mich los. Er hatte kein Messer. Nichts von dem. Sein starker Charakter war unser größtes Problem."

"Er war bei seinen Erklärungen etwas zu aggressiv. Das ist das Hauptproblem. Ansonsten hatten wir mit ihm ein sehr gutes Verhältnis", betont Nieto, der Fenati bereits zügelte: "Wir waren ziemlich verärgert, eine dritte Warnung aussprechen zu müssen, weil es bei uns im Team klare Regeln gibt. Das ist unumgänglich."

"Ein Ausrutscher ist okay. Beim zweiten Ausrutscher gibt es eine Verwarnung. Wenn man sich noch einen Ausrutscher leistet dann fliegt man aus dem Team. Das sind die Regeln", erklärt der Teammanager, der hofft, dass Fenati aus der Geschichte seine Lehren zieht. Den Moto2-Platz, für den VR46 Fenati eingeplant hatte, übernimmt nun Francesco Bagnaia.

"Wir wünschen Romano alles Gute. Er war von 2014 bei uns und wir gaben alles für ihn. Es ist nicht so, dass wir hoffen, er würde den Weg nicht zurück finden. Nein, ich wünsche ihm alles Gute", betont Nieto. "Ich hoffe, dass er über die Situation nachdenkt und versucht, sich zu bessern und sich als Fahrer weiterzuentwickeln, wie ein richtiger Profi."

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