Dominanter Manthey-Sieg in Bathurst: "Fantastischer Speed" als Schlüsselfaktor

Manthey-EMA gewinnt die 12h von Bathurst 2024: Ein "fantastischer Speed bei allen Bedingungen" war der Schlüssel zum ersten Bathurst-Sieg für den "Grello"-Porsche

(Motorsport-Total.com) - Die Konkurrenz hatte gegen den knallgelben Manthey-EMA-Porsche mit dem Spitznamen "Grello" bei den 12 Stunden von Bathurst 2024 (ausführlicher Rennbericht) keine Chance: Matt Campbell, Laurens Vanthoor und Ayhancan Güven dominierten das Rennen auf dem Mount Panorama Circuit nach Belieben. "Wir hatten den ganzen Tag einen fantastischen Speed, bei allen Bedingungen", verrät Campbell den Schlüsselfaktor zum dominanten Sieg.

Titel-Bild zur News: Ayhancan Güven, Laurens Vanthoor, Matt Campbell

Güven, Vanthoor und Campbell gewinnen die 12h Bathurst 2024 Zoom

Sowohl bei Sonnenschein als auch im Regen bestimmte der Manthey-EMA Porsche #912 das Tempo an der Spitze - und selbst eine Durchfahrtsstrafe, die das Team sogar zweimal absitzen musste, konnten das Porsche-Trio nicht stoppen. Campbell: "In der Mitte des Rennens haben wir einen kleinen Fehler gemacht, aber wir haben uns sehr schnell wieder herangekämpft und das ganze Team hat danach alles gegeben, vor allem bei den Boxenstopps."

Der Vorsprung von 2,6 Sekunden spiegelt am Ende nicht die Dominanz von Porsche wider, denn insgesamt elf Safety-Car-Phasen (und zwei Full-Course-Yellow) brachten das Feld immer wieder dicht zusammen. Vor der letzten Gelbphase, rund 40 Minuten vor dem Ende des Rennens, hatte sich der Manthey-Porsche einen Vorsprung von zehn Sekunden herausgefahren.

Am Ende ging es für Schlussphase Campbell nur noch darum, den ersten Platz über die Ziellinie zu retten. "Wir waren von Anfang an sehr stark und haben das Rennen über weite Strecken dominiert", gibt Vanthoor zu. "Bis auf eine Strafe sind wir fehlerfrei gefahren und konnten das Rennen für uns entscheiden."


Fotostrecke: "Grello"-Momente von Manthey: Die größten Erfolge, Dramen & Geschichten

"Ich persönlich versuche schon lange, hier zu gewinnen, aber ich habe den Sieg in Bathurst immer knapp verpasst", sagt der Belgier. "Dies war eines der großen Rennen, das mir auf meiner persönlichen Liste noch gefehlt hat, deshalb bin ich sehr glücklich!"

Güven mit erfolgreicher "Grello-Premiere"

Güven, der als Kandidat für das zweite Manthey-Cockpit in der DTM gehandelt wird, freut sich über sein erfolgreiches Grello-Debüt: "Es war mein erster Einsatz mit Manthey EMA und auf dem Mount Panorama Circuit", sagt der Türke. "Zu Beginn des Wochenendes war der Druck natürlich groß, da ich neben Matt und Laurens im Grello fuhr. Aber wir haben uns gut vorbereitet und waren von Beginn an im Rennen stark."

Der Porsche-Pilot übernahm bereits in der Anfangsphase des Rennens, als die ersten Boxenstopps absolviert waren, kurzzeitig die Führung. Nur die Durchfahrtsstrafe wegen eines Verstoßes gegen die neu eingeführte Zeitregel von 85 Sekunden beim Boxenstopp warf das Trio zwischenzeitlich wieder zurück.

Ob Regen oder Sonne: Der Manthey-EMA-Porsche war immer vorne

Ob Regen oder Sonne: Der Manthey-EMA-Porsche war immer vorne Zoom

Als in der siebten Stunde des Rennens jedoch der Regen kam, war der Manthey-Porsche nicht mehr zu bremsen. Schon auf trockener Strecke zählte "Grello" zu den Top-Favoriten, doch im Regen, wo vor allem BMW zu kämpfen hatte, zeigte Manthey EMA seine große Stärke.

"Es war ein wenig nervenaufreibend für mich, im Regen zu fahren, aber alles lief gut", muss Güven eingestehen. Für die Schlussphase übergab der 26-Jährige das Cockpit an seinem Teamkollegen Campbell. "Es war toll zu sehen, wie Matt den letzten Stint fuhr. Ich bin sehr stolz und dankbar für meine Fahrerkollegen und das Manthey-EMA-Team. Jeder hat einen perfekten Job gemacht. Dieses Bathurst-Debüt werde ich nie vergessen."

Pro-Am-Klassensieg trotz Kiesbett-Drama

Der Gesamtsieg durch "Grello" war nicht der einzige Erfolg, den Manthey EMA in Bathurst bejubeln durfte: Das Schwesterauto #911 von Harry King, Alessio Picariello und Yasser Shahin feierte den Klassensieg in der Pro-Am-Klasse, obwohl der Porsche 911 GT3 R im ersten Renndrittel nach einem Fremdkontakt im Kiesbett stecken blieb und ans Ende des Klassements zurückfiel.

Das Schwesterauto #911 macht den Doppelsieg perfekt

Das Schwesterauto #911 macht den Doppelsieg perfekt Zoom

"Ich glaube nicht, dass schon einmal jemand im Kiesbett gestrandet ist und trotzdem ein Rennen gewonnen hat", schmunzelt Shahin. "Alle Fahrer haben einen großartigen Job gemacht, denn das Auto war beeinträchtigt und die Bedingungen waren sehr schwierig, aber wir haben uns zusammengerissen und sind positiv geblieben."

"Das Team hat immer die richtigen Entscheidungen getroffen und wir haben nicht aufgegeben, obwohl das Auto leicht beschädigt und schwer zu fahren war", ergänzt Picariello. "So haben wir es geschafft, uns wieder heranzuarbeiten, und am Ende fühlt sich der Sieg sogar noch besser an. Es war mein erstes Mal in Bathurst und auch das erste Mal, dass ich mit Manthey EMA gearbeitet habe, und es hat wirklich Spaß gemacht."

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