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Will Power beim Indianapolis-Grand-Prix auf der Pole-Position

IndyCar-Champion Will Power (Penske) nimmt den zweiten Grand Prix von Indianapolis von der Pole in Angriff - Top 10 der Startaufstellung fest in Chevy-Hand

(Motorsport-Total.com) - Will Power (Penske-Chevrolet) ist der Polesetter bei der zweiten Auflage eines IndyCar-Rennens auf dem 3,925 Kilometer langen Infield-Kurs des Indianapolis Motor Speedway. Im Qualifying zum Angie's List Grand Prix of Indianapolis markierte der amtierende IndyCar-Champion im dritten und entscheidenden Segment, den "Firestone Fast Six", eine Rundenzeit von 1:09.489 Minuten - neuer Streckenrekord und die zweite Pole-Position in der laufenden Saison für den Australier. "Einfach großartig", jubelte dieser.

Will Power

Penske-Pilot Will Power startet beim zweiten Grand Prix von Indianapolis von der Pole Zoom

Neben Will Power in Reihe eins steht Scott Dixon (Ganassi-Chevrolet). Mit einer Zeit von 1:09.716 Minuten hielt der Neuseeländer Powers Penske-Teamkollegen Helio Castroneves, Juan Pablo Montoya und Simon Pagenaud auf Distanz und sorgte damit beim fünften Saisonrennen für eine Premiere: Erstmals in der Ära der Aero-Kits ist die erste Startreihe nicht komplett in Penske-Hand. Die Pole-Position ging dennoch an einen Fahrer aus dem Vier-Wagen-Team von "Captain" Roger Penske.

Helio Castroneves, der am Samstag sein 300. IndyCar-Rennen bestreitet, legt von Position drei los. Auf seiner ersten Runde in Q3 zeigte der Brasilianer am Ende der Start/Ziel-Geraden einen heftigen Verbremser und musste seinen ersten Satz Firestone-Reds an der Box abliefern, bevor er mit diesen eine repräsentative Zeit gesetzt hatte. Mit dem zweiten Satz schaffte er es nicht mehr, Power und Dixon aus Startreihe eins zu verdrängen, zumal Power als einziger Pilot in Q3 noch einen komplett frischen Satz Reds zur Verfügung hatte.


Fotos: IndyCar: Grand Prix von Indianapolis


Tabellenführer Juan Pablo Montoya startet neben "Spiderman" Castroneves, der in der Gesamtwertung erster Verfolger ist, von Position vier. Simon Pagenaud, der in Diensten von Sam Schmidt vor zwölf Monaten die erste Auflage des Grand Prix von Indianapolis gewann, blieb Startplatz fünf vor Tony Kanaan im zweiten Ganassi-Chevrolet.

Auf den Startpositionen sieben bis zehn finden sich vier weitere Chevy-Piloten wieder: Sebastien Bourdais (KV), Sebastian Saavedra (Ganassi), Luca Filippi (CFH) und Stefano Coletti (KV). Damit liefert das Qualifying zum Angie's List Grand Prix of Indianapolis die bisher dominanteste Vorstellung des GM-Konzerns in der IndyCar-Saison 2015.

Kein Honda-Pilot in den Top 10 der Startaufstellung

Hoffnungslos hinterher fuhr einmal mehr die Honda-Fraktion. Jack Hawksworth (Foyt) ist auf Startposition elf der am weitesten vorn klassierte Pilot mit Antrieb und Aero-Kit aus dem kalifornischen Santa Clarita. In der zweiten Hälfte des Feldes wimmelt es hingegen nur so von Honda-Piloten: James Hinchcliffe (Schmidt/13.), Gabby Chaves (Herta/16.), Graham Rahal (Rahal/17.), Justin Wilson (Andretti/18.), Ryan Hunter-Reay (Andretti/19.), James Jakes (Schmidt/20.), Carlos Munoz (Andretti/21.), Takuma Sato (Foyt/22.) und Marco Andretti (Andretti/24.).

Jack Hawksworth

Jack Hawksworth (Foyt) war als Elfter des Qualifyings schnellster Honda-Pilot Zoom

Somit finden sich elf von zwölf Honda-Piloten auf den Startplätzen 13 bis 25 wieder, wobei das vermeintliche Nummer-eins-Team Andretti Autosport mit den Startplätzen 18, 19, 21 und 24 besonders betrübt aus der Wäsche schaut. Aber auch bei den Kollegen kommt keine Freude auf. "Die Chevys sind uns nur so um die Ohren gefahren", klagte Graham Rahal stellvertretend für die gesamte Honda-Fraktion. Schon nach den Freien Trainings am Freitag war der Rahal-Pilot alles andere als glücklich und führte an, dass man mit dem Aero-Kit von Honda "zuweilen mehr quer als geradeaus" fahre.

Für Dale Coyne Racing - das schwächste Team im Lager von Honda - greift an diesem Wochenende Carlos Huertas an der Seite von Francesco Dracone ins Lenkrad. Der Kolumbianer nimmt sein erstes Rennen seit New Orleans von Position 22 unter die Räder. Nach (!) dem Qualifying trat am Coyne-Honda von Huertas ein Ölleck auf. Bis zum Rennen am Samstag sollte das Problem aber behoben sein. Am Ende des Feldes steht wieder einmal Dracone im zweiten Coyne-Honda.

Der Start zum zweiten IndyCar-Rennen der Geschichte auf dem Infield-Kurs des Indianapolis Motor Speedway geht am Samstag gegen 21:45 Uhr MESZ über die Bühne. Die Renndistanz beträgt 82 Runden. Sport1 US überträgt ab 21:30 Uhr live.

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