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Wichtiger Indy-Test: Wieder ohne Lotus

Am 4. April testen insgesamt neun Piloten den neuen Dallara DW12 auf dem Indianapolis Motor Speedway - fünf Chevys, vier Hondas und wieder kein Lotus

(Motorsport-Total.com) - Am morgigen Mittwoch geht auf dem Indianapolis Motor Speedway ein vielleicht richtungsweisender Testtag über die Bühne. Dann sind neun Piloten einen ganzen Tag lang unterwegs, um den neuen Dallara DW12 auf den traditionellen IndyCar-Monat Mai vorzubereiten, der mit dem Indy 500 am 27.05.2012 seinen Höhepunkt finden wird. Es ist der erste große Härtetest 2012 für das Next-Generation IndyCar.

Sonnenuntergang in Indianapolis

Der Indianapolis Motor Speedway erwartet am Mittwoch neun IndyCars Zoom

Denn als im Herbst 2011 die beiden IndyCar-Routiniers Dario Franchitti und Tony Kanaan erstmals in Indianapolis fuhren, kamen sie im neuen Auto nur auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 216 Meilen pro Stunde (etwa 347,5 km/h). Gewünscht waren jedoch Testspeeds von um die 220 Meilen (354 km/h) und mehr, um unter Rennbedingungen dann die 225-Meilengrenze (362 km/h) knacken zu können.

Zum Vergleich: Im alten Auto fuhr 2011 Alex Tagliani auf die Indy-Pole und erzielte auf seinen vier fliegenden Runden dabei einen Schnitt von 227,472 Meilen pro Stunde oder 366,08 km/h. Langsamer, so die Anforderung der IndyCar-Offiziellen, sollte das neue Auto bitte schön nicht sein. Ganz abgesehen vom schwierigen Handling, denn viele Piloten berichteten davon, dass der DW12 in den vier High-Speed-Kurven unberechenbar sei.

Neue Aero-Teile für den DW12

Scott Dixon

Dallara bringt neue Aero-Abdeckungen nach Indianapolis Zoom

Seitdem ist Dallara massiv am Nachrüsten. Als bislang letztes aerodynamisches Puzzlestück bringen die Italiener jetzt neue Abdeckungen für die Hinterreifen nach Indianapolis. "Wir geben den Teams keine Aero-Spezifikationen vor", sagt IndyCar-Technikchef Will Phillips. "Wir wollen wissen, wie das Fahrverhalten des neuen Autos ist und welche Speeds erreicht werden können."

Ursprünglich war dieser Tag als reiner Herstellertest geplant, doch die Nachfrage unter den IndyCar-Teams war so groß, dass sich die IndyCar-Offiziellen anders entschieden haben. Pro Team kann nun ein Fahrer antreten, der jedoch kein Rookie sein darf. Chevrolet bringt fünf Autos, Honda deren vier. Aber was ist mit Lotus?

Keine Frage: Nach den ersten beiden Saisonrennen in St. Petersburg und Birmingham ist der Nachholbedarf bei Dreyer/Reinbold, HVM, Herta und Dragon besonders groß. Lotus befindet sich in Sachen Motor rund zwei Monate im Verzug und da ist jeder Testkilometer extrem wichtig. Speziell in der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt Ende Mai in Indianapolis. Doch am Mittwoch wird kein einziges Lotus-Team testen.

Lotus wieder nicht dabei

Simona de Silvestro

Simona de Silvestro ist am Mittwoch zum Zuschauen verdammt Zoom

"Das ist keine gute Situation", unkte HVM-Teamchef Keith Wiggins am Wochenende. Sein Kollege Robbie Buhl (Dreyer/Reinbold) bezeichnete den Test als "sehr wichtig. Aber wir müssen uns um die Dinge Gedanken machen, die wir kontrollieren können." Soll heißen: Die Lotus-Teams würden liebend gerne vor ihrer Haustüre in Indianapolis testen, es fehlt jedoch an Motoren.

Hinderlich waren vor allem die beiden Motorschäden von Alex Tagliani (Herta) und Oriol Servia (Dreyer/Reinbold), die das knappe Lotus-Gesamtkontingent noch einmal kürzten. "Es ist schon sehr ärgerlich, dass wir nicht beim Indy-Test dabei sein werden", sagte HVM-Pilotin Simona de Silvestro gegenüber unseren Kollegen von 'Autosport.com'. "Aber das ist nun einmal unsere Situation und da müssen wir das Beste daraus machen."

Chevrolet bietet mit Helio Castroneves (Penske) und Tony Kanaan (KV) zwei Indy-Schwergewichte auf, dazu gesellt sich Marco Andretti für das Andretti-Team. Ed Carpenter (Carpenter) und J.R. Hildebrand (Panther) sind ebenfalls mit dabei. Honda schickt Scott Dixon (Ganassi) als Speerspitze, dazu gesellen sich Justin Wilson (Dale Coyne Racing), Mike Conway (A.J. Foyt Racing) und Takuma Sato (Rahal Letterman Lanigan Racing).

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