Romain Grosjean ist "froh" über verzögerte Einführung der Hybridtechnik

Die Einführung von Hybridmotoren in der IndyCar-Serie verzögert sich - einige Fahrer, darunter auch Ex-F1-Pilot Romain Grosjean, sind "froh" darüber

(Motorsport-Total.com) - Beim Saisonauftakt 2024 am 10. März in St. Petersburg (Florida) sollte die amerikanische IndyCar-Serie eigentlich mit dem neuen Hybridmotor an Start gehen, allerdings wird sich das Debüt verschieben. Ex-Formel-1-Pilot Romain Grosjean, der 2024 von Andretti zu Juncos Hollinger Racing wechselt, freut sich darüber: "Ich denke, für uns war es schwierig", sagt der Franzose.

Titel-Bild zur News: Romain Grosjean freut sich, dass die Hybridmotoren später kommen

Romain Grosjean freut sich, dass die Hybridmotoren später kommen Zoom

"Als wir Anfang Dezember die Fahrerbesprechung abhielten, stellten die Jungs eine Frage über den Hybridantrieb, und ich hatte keine Ahnung, wovon sie sprachen", muss der 37-Jährige seinen Erfahrungsrückstand gegenüber der Konkurrenz zugeben. "Ich bin auf jeden Fall froh, dass es verschoben wurde."

"Das erlaubt uns auch, mit einem bekannten Konzept am Auto zu beginnen und von dort aus weiterzugehen und zu sehen, wann der Hybrid kommt", ist Grosjean zuversichtlich. "Und bis dahin haben wir hoffentlich viel mehr Wissen."

Die ursprünglichen Pläne, in der Saison 2024 mit 2,4-Liter-Motoren mit Hybridtechnik zu fahren, wurden bereits frühzeitig über Bord geworfen. Stattdessen soll die Hybridtechnik in dem bewährten 2,2-Liter-V6-Biturbomotor zur Anwendung kommen. Wegen Problemen mit der Zuverlässigkeit verschiebt sich die Einführung nun allerdings auf die zweite Saisonhälfte. Heißt: Beim legendären Indy 500 im Mai 2024 wird ohne Hybridtechnik gefahren.

Will Power: "Es gab überhaupt keine Probleme"

Von Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit können die Piloten, die an den umfassenden Testfahrten beteiligt waren, allerdings nichts berichten. "Ich habe schon einige Testtage absolviert, an denen man den ganzen Tag, zwei Tage lang, gefahren ist, und es gab keine Probleme", sagt Penske-Pilot Will Power. "Überhaupt keine Probleme."

"Ich denke, es ist ein bisschen von allem, ein bisschen ein Versorgungsproblem und so weiter", vermutet der zweifache IndyCar-Champion. "Ich glaube, IndyCar will, dass das Auto bei seiner Einführung absolut kugelsicher ist, also denke ich, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben."

"Die Tests sind gut verlaufen. Das System hat wirklich gut funktioniert", berichtet Power. "Ich denke, die Art und Weise, wie es verpackt ist und alles andere ist wirklich gut. Es braucht nur noch ein bisschen mehr Zeit. Das ist alles. Ich glaube, sie wollen es so einführen, dass es absolut keine Probleme gibt, und das ist auch der richtige Weg."

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