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Hinchcliffe über seine (kurze) Auszeit

Nach nur fünf Tagen feiert James Hinchcliffe ein Comeback und kann am Wochenende seinen Andretti-Honda qualifizieren: Ärzte waren überrascht

(Motorsport-Total.com) - Am Samstag beim Grand Prix von Indianapolis trug er eine Gehirnerschütterung davon, als er von einem herumfliegenden Teil eines Konkurrenten getroffen wurde. Nur fünf Tage später saß James Hinchcliffe wieder im Cockpit seines Andretti-Hondas und konnte am Donnerstag nach einem Motorwechsel wenigstens eine Installationsrunde drehen. Ein perfektes Timing, denn ab dem heutigen "Fast Friday" geht es im Indy 500 um die Startaufstellung.

James Hinchcliffe

Donnerstagabend: James Hinchcliffe sitzt wieder in seinem Andretti-Honda Zoom

Dementsprechend glücklich gab sich der 26-jährige Kanadier: "Es waren lange Tage, denn ich saß zuhause herum und konnte nicht einmal zusehen, weil ich keinerlei elektronische Geräte anschalten durfte", berichtete Hinchcliffe. "Ich habe zwar hier und da ein paar Brocken mitbekommen, aber ich wusste nicht, was wirklich los war. Ich wusste nur: Alle fahren und ich sitze herum." Absolute Ruhe also, was auch nötig war, denn ganz oben auf der Prioritätenliste stand das Gesundwerden.

Es hat sich ausgezahlt. "Wir haben die Ärzte überrascht, wie schnell das ging. Alle Tests verliefen perfekt und ich fühle mich auch gut. Am Sonntag hatte ich noch Kopfweh, aber schon am Montag habe ich mich wieder bei 100 Prozent gefühlt. Am Dienstag haben mir die Ärzte ein erstes leichtes Training erlaubt und bis Mittwoch habe ich es auch noch leicht angehen lassen. Am Donnerstagmorgen habe ich mich dann erstmals so belastet, dass die Pulsrate dem entsprochen hat, wie es auch im Auto wäre. Alles lief gut."


Indy 500

Somit kann er den Andretti-Honda mit der Startnummer 27 übernehmen, den Ernesto Viso die Woche über vorbereitet hatte. "Vielen Dank an E.J. für seinen Einsatz und die Abstimmungsarbeit. Nun ist es wieder an der Zeit, schnell zu fahren und genau das will ich." Er hat gute Aussichten, denn das gesamte Andretti-Team war in der Trainingswoche sehr gut unterwegs. Und wer weiß: Vielleicht gelingt ihm am Wochenende ja ein ähnlicher Coup wie 2012. Damals stellte er sein Auto auf Startplatz zwei.

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