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Detroit: Franchitti startet als Schnellster von Platz elf

Dario Franchitti holt sich auf abtrocknender Strecke die Pole-Position für das erste der beiden Detroit-Rennen, muss in der Startaufstellung aber zehn Plätze nach hinten

(Motorsport-Total.com) - Dario Franchitti (Ganassi-Honda) fuhr im ersten Qualifying zum Double-Header-Wochenende in Detroit zwar Bestzeit, die beste Ausgangsposition für das Samstagsrennen hat allerdings Ernesto Viso, der mit seinem Andretti-Chevrolet in den Firestone-Fast-Six die zweitschnellste Runde markierte.

Dario Franchitti

Franchitti kann seine herausgefahrene Pole im Samstagsrennen nicht nutzen Zoom

Franchtti musste zunächst aufgrund einer irregulären Ausfahrt aus der Boxengasse einmal langsam durch selbige rollen. Anschließend setze der Schotte mit einer Runde in 1:19.331 Minuten zwar die Bestzeit, wird die Pole-Position aber nicht in Anspruch nehmen können. Aufgrund eines vorangegangenen Motorwechsels fing sich der vierfache IndyCar-Champion eine Rückversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze ein und beginnt das Samstagsrennen nur von Position elf.

Viso erbt zwar die beste Ausgangsposition, nicht aber die Pole-Position für die Statistik. Neben dem Venezolaner in Reihe eins steht Überraschungsmann Mike Conway, der bei seinem ersten Einsatz für Dale Coyne Racing auf Anhieb die drittschnellste Quali-Runde auf die Bahn legte. Dahinter folgen James Jakes im schnelleren der beiden Rahal-Honda und der amtierende IndyCar-Champion Ryan Hunter-Reay (Andretti-Chevrolet), der die fünftschnellste Qualif-Runde vor Alex Tagliani (Herta-Honda) fuhr, dank der Rückversetzung von Franchitti aber in Startreihe zwei vorrückt.

Power und Castroneves scheitern gemeinsam in Q2

Long-Beach-Sieger Takuma Sato (Foyt-Honda; 8.) verpasste im dreiteiligen Qualifying den Sprung unter die letzten Sechs ebenso wie Rookie Tristan Vautier (Schmidt-Honda; 7.). Vautiers Teamkollege Simon Pagenaud folgt als Neuntschnellster, gefolgt von Straßenkurs-Spezialist Will Power. Der Australier hat seine zehnte Position im Qualifying (Startplatz neun) unter anderem einem Fahrfehler seines Penske-Teamkollegen Helio Castroneves zu verdanken.

Der zweifache Detroit-Sieger Castroneves verspielte mit einem Dreher in Turn 3 sämtliche Chancen, eine Rundenzeit zu setzen und startet von Platz zwölf. "Ich habe einfach den verdammten Rückwärtsgang nicht reinbekommen", ärgerte sich der "Spiderman". Aufgrund der nachfolgenden Roten Flagge konnte auch Teamkollege Power seine Zeit nicht mehr verbessern und war bei den Fast-Six nur Zuschauer.


Fotos: IndyCars in Detroit


In Q1 ging es ebenfalls turbulent zu. Aufgrund eines vorangegangenen Regenschauers blieb den Piloten keine andere Wahl, als mit Regenreifen auf die Strecke zu gehen. Auf dem rutschigen Parkett mussten unter anderem Tabellenführer Marco Andretti (19.) und sein Andretti-Teamkollege James Hinchchliffe (21.) die Segel streichen. Beide scheiterten am Einzug in Q2 und teilten damit das Schicksal von A.J. Allmendinger im dritten Penske-Chevrolet (13.), Justin Wilson (Coyne-Honda; 17.), Josef Newgarden (Fisher-Honda; 23.) und Charlie Kimball (25.), der mit seinem Ganassi-Honda auf der feuchten Strecke einen Ausrutscher in Turn 2 zu beklagen hatte.

Bourdais beim 100. IndyCar-Rennen in Startreihe acht

Auch Sebastien Bourdais scheiterte in Q1 am Weiterkommen. Der Franzose nimmt sein 100. IndyCar-Rennen am Samstag von Position 15 in Angriff. In den Schlusssekunden der ersten Gruppe in Q1 wurde der ChampCar-Meister der Jahre 2004 bis 2007 noch von Rang drei auf neun durchgereicht und zeigte sich anschließend verärgert darüber, dass die anderen Piloten im Bereich der lokalen Gelbphase aufgrund des Kimball-Ausrutschers nicht vom Gas gingen.

Als Gruppe zwei die zehn Minuten von Q1 unter die Räder nahm, ließen die Bedingungen schon deutlich bessere Rundenzeiten zu. Dennoch waren auch in dieser Gruppe die Firestone-Regenreifen noch die Pneus der Wahl. Scott Dixon (Ganassi-Honda; 16.) nutzte die abtrocknende Strecke allerdings nichts. Der Neuseeländer geriet in Turn 9 auf den noch feuchten Teil der Strecke, drehte sich und verpasste ebenso das Weiterkommen in den nächsten Qualifying-Durchgang wie Graham Rahal (Rahal-Honda; 14.) und Panther-Neuzugang Ryan Briscoe (22.). Auch für das Duo von KV Racing war in Q1 Endstation: Simona de Silvestro fährt am Samstag von Startplatz 18 los. Teamkollege und Indy-500-Sieger Tony Kanaan startet gar nur als 20.

Bevor am Samstag ab 21:50 Uhr MESZ das erste der beiden 70-Runden-Rennen unter die Räder genommen wird, steigt ab 15:15 Uhr MESZ das Qualifying für das Sonntagsrennen.

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