Münnich optimistisch für Navarra
Markus Winkelhock/Marc Basseng wollen sich in Navarra die WM-Führung zurückholen - Die Strecke in Spanien ist ein gutes Pflaster für den Lamborghini Murcielago
(Motorsport-Total.com) - Mit großem Optimismus sowie dem Ziel Weltmeistertitel vor den Augen startet das Team Münnich-Motorsport aus Friedersdorf am kommenden Wochenende in die zweite Saisonhälfte der GT1-WM. Im spanischen Navarra stehen die Rennen elf und zwölf dieses Jahres auf dem Programm. Und da hofft der sächsische Rennstall von Teamchef Rene Münnich, mit den beiden Lamborghini Murcielago LP670 RS-V wieder Podestplätze ins Visier nehmen zu können.

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Winkelhock/Basseng wollen in Navara wieder die WM-Spitze zurückerobern
Bislang ist es dem Team mit zwei Siegen und einem dritten Rang des von Marc Basseng und Markus Winkelhock pilotierten Autos mit der Startnummer 38 und einem zweiten Platz der Nummer37 mit Nicky Pastorelli und Dominik Schwager hinter dem Lenkrad beim Heimspiel auf dem Sachsenring bereits viermal gelungen. Pastorelli/Schwager hatten zudem dreimal die Pole-Position herausgefahren.
"Die erste Saisonhälfte ist sehr gut verlaufen, zum Teil auch etwas überraschend für uns selbst", sagt Basseng, der zugleich Teammanager ist. "Die Siege und Podestplätze waren für unsere gesamte Mannschaft etwas Besonderes und ein guter Lohn für die harte Arbeit, die bisher von allen vor und bei den Rennen geleistet wurde." Beide Autos sind nach den Läufen in Silverstone Anfang des Monats wieder bestens vorbereit worden.
"Wir sind optimistisch, an die guten Leistungen des ersten Halbjahres auch im zweiten Saisonabschnitt anknüpfen zu können und sogar noch etwas darauf legen zu können", sagt Basseng. Zumal er sich am vorigen Wochenende mit dem dritten Platz beim 24 Stunderennen auf dem Nürburgring ein besonderes Erfolgserlebnis verschaffte. Auch Winkelhock als Vierter (beide im Audi R8 LMS) hatte dort eine gute Einstimmung auf die GT1-Weltmeisterschafts-Läufe in Navarra.
Die 3,933 Kilometer lange Piste hat sich im Vorjahr als gutes Lamborghini-Pflaster erwiesen, als das Reiter-Team dort zwei Siege einfuhr. Für Münnich hatte es 2010 in Navarra einen sehr guten fünften Platz von Pastorelli/Schwager im Hauptrennen nach einer Aufholjagd vom Ende des Feldes gegeben. Das Schwester-Auto war da ausgeschieden. "Jetzt wollen wir mit beiden Autos in Navarra so viele Punkte wie möglich sammeln."
"Schließlich stehen unsere Chancen auf den WM-Titel noch sehr gut", findet Basseng, der zusammen mit Winkelhock mit nur drei Punkten Rückstand auf die Spitzenreiter Zweiter in der Fahrerwertung ist. Im Teamklassement liegt der Rennstall aus Sachsen an vierter Stelle mit 19 Zählern Rückstand auf den Tabellenführer.

