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  • 16.11.2010 17:35

GP3-Boss: Stolz auf Formel-1-Vertrag für Champion

GP3-Serienchef Bruno Michel im Interview über die Premierensaison der Nachwuchsklasse und seine Erwartungen für 2011

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Bruno, wie werden Sie sich an die erste Saison der GP3-Serie erinnern?"
Bruno Michel: "Ich denke, dass die erste Saison all unsere Erwartungen übertroffen hat. Wir hatten mit 30 Autos ein volles Starterfeld, mit eineigen der besten jungen Talenten, die derzeit auf der Karriereleiter nach oben klettern. Wir wussten vor der Saison, dass wir den Teams ein zuverlässsiges und leistungsstarkes Auto gegeben haben, mit dem die Fahrer viel lernen können."

Robert Wickens, Esteban Gutierrez, Rio Haryanto

Die GP3-Serie hat ihre Debütsaison erfolgreich hinter sich gebracht Zoom

"In Kombination mit dem Fahrkönnen und dem Ehrgeiz der Piloten hat und dieses Auto tollen Rennsport geboten und es haben sich einige Talente herauskristallisiert, angefangen bei unserem ersten Meister, Esteban Gutiérrez. Wir sind stolz darauf, dass er bereits von einem Formel-1-Team unter Vertrag genommen wurde. Das zeigt das Kaliber unseres Starterfelds."

"In der nächsten Saison werden Esteban und einige andere Fahrer aus der GP3 in die GP2 aufsteigen. Es ist bekannt, dass diese die stärkste Nachwuchsserie unter der Formel 1 ist. Die GP3 ist schnell zu einem Sprungbrett auf dem Weg in die Königsklasse des Motorsports geworden."

Frage: "In welchen Bereichen wurden die gesteckten Ziele erreicht?"
Michel: "Zuerst ist es uns gelungen, eine neue Serie mit 30 Startern aufzubauen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten mussten wir Teams und Fahrern ein konkurrenzfähiges und zuverlässiges Auto in einer starken und spannenden Serie anbieten. Nicht viele Leute hätten zunächst gedacht, dass uns das gelingt - vor allem in so kurzer Zeit. Aber vom ersten Test bis zum letzten Rennen war es so."

"Wenn die GP3-Piloten in das GP2-Auto wechseln werden sie feststellen, dass der aggressive Fahrstil, den die in der GP3 entwickeln mussten, um das Maximum aus dem Auto herauszuholen, auch weiterhin gefragt ist. Das war eines unserer klaren Ziele: Zwei Autos aus derselben Familie, und man muss das erste Auto gut kennen, um das zweite zu beherrschen."

"Unsere GP2- und GP3-Fahrerlager bilden in der Welt der Formel 1 eine Einheit. GP3-Fahrer können nicht nur Kontakte zu GP2-Teams knüpfen, sondern auch zu Schlüsselpersonen aus der Formel-1-Gemeinschaft. Der Motorsport ist eine extrem kompetitive und kompleex Industrie, also müssen die jungen Fahrer die richtigen Leute auf sich aufmerksam machen - und wir bieten ihnen die Arena dazu. Wir bieten ihnen die Chance, all diese wichtigen Kontakte zu pflegen, um dann den nächsten Schritt zu machen."

Frage: "Was können wir von der nächsten Saison erwarten?"
Michel: "Wir erwarten uns für 2011 ein noch stärker besetztes Fahrerfeld. In den Tests nach der Saison waren 180 Cockpits besetzt, 55.000 Kilometer wurden abgespult. Das zeigt, dass die Piloten die GP3 inzwischen als Pflichtserie ansehen, wenn sie in die GP2 und die Formel 1 wollen."

"Im kommenden Jahr wird die aerodynamische Downforce reduziert, während die Reifen mehr Grip bieten. Das Auto wird sogar noch selektiver und anspruchsvoll. Die Piloten müssen lernen, wie sie in einer schnellen Runde pure Performance zeigen und gleichzeitig in heiß umkämpften Rennen mit ihren Reifen haushalten können. Wir hoffen auch, dass wir im nächsten Jahr an den Rennwochenenden noch mehr Fahrzeit bieten können."

"Ich glaube, dass das Starterfeld der nächsten Saison ein Zeugnis dafür sein wird, wie erfolgreich unser erstes Jahr war, in dem es die besten jungen Talente aus aller Welt anzieht. Die Fahrer wissen, dass sie zu einem günstigen Preis ein gutes, zuverlässiges Auto in einem Topteam bekommen. Einige Rennen der vergangenen Saison waren einfach toll, und ich denke, dass es noch besser wird. Alle Augen werden auf die GP3 gerichtet sein, und alle werden sich fragen, wer der nächste Gutiérrez sein wird. Ich jedenfalls freue mich auf ein spannendes und actionreiches Jahr."

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