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  • 14.03.2014 · 15:51

  • von Peter Mills (Haymarket)

Lancaster hofft auf Renncockpit bei MP

Jon Lancaster hofft auf ein Renncockpit bei MP, kritisiert aber die unverhältnismäßig hohen Kosten der GP2: "Für das, was sie ist, komplett lächerlich"

(Motorsport-Total.com) - Nach dem ersten Test für MP in Abu Dhabi hofft Jon Lancaster, sich beim niederländischen Team einen Platz für die GP2-Saison 2014 zu sichern. Lancaster fuhr am Schlusstag des Tests die schnellste Zeit und verpasset die Bestzeit, die Jolyon Palmer am Dienstag gefahren war, nur um eine halbe Sekunde. Der Brite soll auch beim nächsten Test in Bahrain für MP zum Einsatz kommen und verhandelt parallel über einem Vertrag für die bevorstehende Saison.

Jon Lancaster

Jon Lancaster möchte 2014 in der GP2 für das niederländische Team MP fahren Zoom

"Ich glaube, wir werden auch in Bahrain wieder für MP testen", sagt Lancaster. "Was das gesamte Jahr betrifft, so ist noch nichts bestätigt und noch nichts unterschrieben. Wir wollen es beide, aber wir arbeiten momentan noch an finanziellen Themen. Gute Leistungen können dabei nur hilfreich sein", meint der Brite.

Gefragt, ob er der Anforderung gerecht werden könne, als Maßstab für Teamkollegen Daniel de Jong, den Sohn des Teambesitzers Henk de Jong, zu dienen, sagt Lancaster: "Ich würde dem gerecht werden, die Frage ist nur, ob ich es mir leisten kann." Lancaster fuhr im vergangenen Jahr bei seinem GP2-Debüt in Barcelona aufs Podium. Später gelangen ihm in den Sprintrennen von Silverstone und am Nürburgring für Hilmer zwei Siege.

"Die GP2 ist die Serie, in der man sein muss, aber sie ist leider völlig überteuert und für das, was sie ist, komplett lächerlich. Aber du fährst vor den Nasen der Leute, vor denen du fahren musst. Deshalb möchte man dort fahren", sagt Lancaster. Ich werde dem gerecht werden. Das Team möchte einen schnellen Fahrer an der Seite von Daniel."