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Formel 1 nicht Vorreiter: GP2 bleibt bei Brösel-Reifen

Im Gegensatz zu Mutterserie Formel 1 wird die GP2 2017 nicht auf Reifen setzen, die weniger abbauen: Serienchef Bruno Michel will keine konstanten Pneus haben

(Motorsport-Total.com) - Die GP2-Serie wird in der Saison 2017 weiterhin auf den bewährten Pirelli-Reifen gehen und sich nicht den Schritten der Formel 1 anschließen. In der Königsklasse verändern sich die Pneus in diesem Jahr enorm: Zum einen werden sie deutlich breiter, zum anderen wählt Pirelli auf Wunsch einen neuen Ansatz, mit dem die Reifen deutlich weniger abbauen, wodurch die Fahrer nicht mehr so reifenschonend wie bisher fahren müssen.

Antonio Giovinazzi

Die GP2-Serie bleibt für 2017 bei ihren bisher bekannten Reifen Zoom

In der Nachwuchsserie GP2 bleibt jedoch alles beim Alten: Auch 2017 wird es die gleichen Pneus wie im Vorjahr geben, das hat sich Serienchef Bruno Michel so gewünscht. "Er war mit dem Racing im vergangenen Jahr sehr glücklich, von daher haben wir entschieden, die gleichen Reifen zu behalten", sagt Pirellis Motorsportmanager Mario Isola gegenüber 'Autosport'.

"Er mag den starken Abbau und hat uns beim letzten Gespräch gesagt, dass er den gleichen Ansatz behalten möchte", so der Italiener weiter. "Er plant keine konstanteren Reifen, er mag sie nicht." Das wird auch in der Schwesterserie GP3 deutlich, wo 2017 sogar noch stärker abbauende Reifen als bisher eingesetzt werden sollen.


Fotostrecke: Das Fahrerkarussell der Formel 2 2017

Sollten sich die Teams dafür aussprechen, könnten aber in Zukunft Veränderungen auftreten. Für 2018 ist ohnehin ein neuer Reifen für die GP2-Serie geplant, der mit der Einführung der neuen Autogeneration einhergeht.

Derzeit sieht das Reglement einen Pflichtreifenwechsel im Hauptrennen eines jeden Wochenendes vor. Im Sprintrennen gibt es keinen Pflichtboxenstopp, weswegen die meisten Piloten versuchen, die Renndistanz mit einem Reifensatz zu bewältigen. Die ausgewählten Mischungen stimmen dabei nicht zwangsläufig mit den verfügbaren Reifentypen der Formel 1 überein.

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