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Strafenflut in Buenos Aires: Duran verliert erste Punkte

Der Mexikaner wurde wegen zu hohen Energieverbrauchs aus der Wertung des ePrix ausgeschlossen - Strafversetzungen für Piquet jun. und Trulli

(Motorsport-Total.com) - Die Sportkommissare der Formel E hatten nach dem ePrix von Buenos Aires am Samstag noch viel Arbeit: Nachdem schon während des Rennens zahlreiche Strafen ausgesprochen wurden, erwischte es drei Piloten im Nachgang. Bei dem auf Rang acht ins Ziel gekommenen Salvador Duran (Aguri) monierte die Rennleitung einen Energieverbrauch, der über den erlaubten 28 kWh pro Auto lag. Der Mexikaner wurde disqualifiziert und ist seiner ersten Meisterschaftszählern in der Elektroserie ledig.

Marco Andretti, Salvador Duran

Gegen Andretti hat Duran in Buenos Aires letzen Endes vergeblich gekämpft Zoom

Es profitiert unter anderem der deutsche Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld, der im Endergebnis den Platz Durans einnimmt und sich damit in der Gesamtwertung vom 18. auf den 16. Rang verbessert. Einen Protest seiner Venturi-Mannschaft gegen die verhängte Zeitstrafe wegen Überschreitens des Tempolimits in der Boxengasse, was Heidfeld den sicher geglaubten Rennsieg kostete, gab es nicht.

Der drittplatzierte Nelson Piquet jun. (China) muss beim nächsten ePrix in der Startaufstellung um fünf Plätze zurück, weil er gelbe Flaggen missachtete und zu schnell unterwegs war. Jarno Trulli, den Fans ebenfalls aus seiner Zeit in der Königsklasse bekannt, brummte die Rennleitung eine Strafversetzung um zehn Plätze auf, da an seinem Auto das Getriebe getauscht wurde. Wird für den 14. Februar kein neuer Ausrichter als Ersatz für Rio de Janeiro gefunden, findet das nächste Rennen am 14. März in Miami statt.