powered by Motorsport.com

Hattrick für Buemi: Schweizer auf Pole in Buenos Aires

Sebastien Buemi sicherte sich in einem spannenden Qualifying die Pole-Position, nachdem er zuvor auch die beiden Trainings dominiert hatte - Heidfeld starker Dritter

(Motorsport-Total.com) - Es hatte sich bereits angedeutet: Nachdem er die schnellsten Rundenzeiten in den beiden Trainingssessions fuhr, war Sebastien Buemi (e.dams) auch im Qualifying nicht zu schlagen und holte sich die Pole-Position für das Formel-E-Rennen in Buenos Aires. Mit einer Zeit von 1:09,134 Minuten lag der Schweizer nur knapp vor Virgin-Pilot Jaime Alguersuari (+0,027 Sekunden), der ebenfalls in der ersten Reihe stehen wird.

Sebastien Buemi

Sebastien Buemi konnte heute noch in keiner Session bezwungen werden Zoom

Dahinter qualifizierte sich etwas überraschend Nick Heidfeld (Venturi/+0,233) auf Rang drei. Im Training kam der Mönchengladbacher zuvor nicht über einen Platz im Mittelfeld hinaus, doch im wichtigen Qualifying war der Deutsche zur Stelle. Neben ihm wird Sam Bird (Virgin/+0,254) ins Rennen gehen, dem nur zwei Hundertstel auf die Zeit von Heidfeld fehlten. Startplatz fünf sicherte sich Lucas di Grassi (Abt/+0,387).

Doch der Brasilianer bescherte seinem Team noch etwas Arbeit vor dem 20 Uhr MEZ startenden Rennen in der Hauptstadt Argentiniens, denn nach einem Unfall war für ihn vorzeitig Feierabend. Di Grassi setzte seinen Boliden in die Mauer und konnte somit den Angriff auf Buemi abhaken. Anders als in Malaysia, wo er von ganz hinten starten musste, reichte seine Zeit aber diesmal für Rang fünf.

Damit lag der Abt-Pilot immerhin vor anderen Favoriten wie Jean-Eric Vergne (Andretti/+0,393) und Nicolas Prost (e.dams/+0,502), die sich mit Rang sechs und sieben anfreunden mussten. Antonio Felix da Costa (Aguri/+0,524), Nelson Piquet jun. (China/+0,608) und Karun Chandhok (Mahindra/+0,741) rundeten die Top 10 ab.


Formel E in Buenos Aires

Nicht gut lief es wieder einmal für Daniel Abt (Abt/+1,195), der sich mit Rang zwölf begnügen musste. Dem Kemptener steht damit wieder ein arbeitsreicher ePrix bevor, doch die vorherigen Rennen haben gezeigt, dass man auch von hinten noch weit nach vorne kommen kann. Eine ähnliche Denkweise muss auch Bruno Senna mitbringen: Nach einem Mauerkontakt landete der Brasilianer nur auf dem 19. und vorletzten Rang.

Noch schlechter lief es nur für Jarno Trulli (Trulli). Der ehemalige Formel-1-Pilot löste wie zuvor di Grassi eine rote Flagge aus, als er sein Fahrzeug in die Wand schmiss. Doch der Italiener konnte zuvor keine gezeitete Runde setzen, und muss sich daher mit dem letzten Startplatz begnügen. Der erste Formel-E-Lauf des Jahres 2015 startet um 20 Uhr MEZ (16 Uhr Ortszeit).