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Formel E: Zehn Rennen sind nur der Anfang

Die Organisatoren der Formel E wollen den Rennkalender in den kommenden Jahren sukzessive ausbauen - Expansion aber nicht um jeden Preis

(Motorsport-Total.com) - In ihrer Premierensaison 2014/15 wird die Formel E zehn Rennen bestreiten. Da der Rennkalender Mitte September beginnt und Ende Juli endet, sind die Abstände zwischen den einzelnen Veranstaltungen relativ groß. Dies ist in der ersten Saison so gewollt, soll sich in den Folgejahren aber ändern. Pro Jahr möchte Alejandro Agag, Geschäftsführer der Formel-E-Holding, zwei weitere Rennen in den Kalender aufnehmen.

Mahindra

Fährt die Formel E wegen Mahindra zukünftig auch in Indien? Zoom

Das bestätigte der Spanier im Interview mit 'RichlandF1.com'. Nach einigen Jahren könnte der Rennkalender der Formel E dann auf einen vergleichbaren Umfang wie in der Formel 1 angewachsen sein. "Ich denke die maximale Anzahl der Rennen wird möglicherweise um die 18 sein, zwischen 18 und 20. Ich denke 18 ist eine gute Zahl", so Agag.

Ein möglicher Kandidat für ein zukünftiges Formel-E-Rennen ist Indien. "Wir haben mit der Mahindra-Gruppe in Indien einen großartigen Partner. Und zusammen mit dem Team würden wir gerne ein Rennen nach Indien bringen", sagt Agag. Der indische Mahindra-Konzern, der auch in der Moto3-Weltmeisterschaft aktiv, wird eines der zehn Teams in der ersten Saison der Formel E stellen.

"Wir werden nur dann in einer Stadt und einem Land fahren, wenn wir willkommen sind." Alejandro Agag

Angesichts der Schwierigkeiten mit dem indischen Zoll, die von der Formel 1 massiv beklagt wurden, möchte Agag jedoch keine Expansion um jeden Preis. "Natürlich müssen wir uns mit den Behörden einigen", so der Formel-E-Boss. "Wir werden nur dann in einer Stadt und einem Land fahren, wenn wir willkommen sind. Falls nicht, gehen wir nicht dorthin."

Bereits gesichert ist nach Angaben von Agag ein Rennen in Hongkong, das ursprünglich schon in der ersten Saison geplant war. "Hongkong wird im zweiten Jahr dabei sein, nachdem wir es im ersten Jahr wegen einigen kleinen Details beim Design der Strecke nicht aufnehmen konnten." Abgesehen davon steht die Formel E aber allen möglichen Austragungsorten offen gegenüber. "Wir schauen nach Strecken in Nordamerika, suchen nach weiteren Strecken in Europa, schauen auf Australien und Afrika. Wir haben eine ganze Reihe von Austragungsorten, die wir in Betracht ziehen", so Agag.

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