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Audi-Sportchef Dieter Gass glücklich über Virgin-Erfolge: "Das war das Ziel!"

Audi-Motorsportchef Dieter Gass kann auch mit Erfolgen von Virgin gut leben, weil es zeigt, dass die Partnerschaft funktioniert - Gleiche Voraussetzungen für Kunden

(Motorsport-Total.com) - Mit vier Siegen ist Audi in der aktuellen Formel-E-Saison der stärkste Hersteller im Feld. Allerdings muss man dabei betonen, dass das Werksteam "nur" zwei Siege eingefahren hat, Kundenteam Virgin ebenfalls zwei. Vor allem zu Saisonbeginn schien Virgin die Nase sogar leicht vor Audi zu haben, doch das stört Audi-Motorsportchef Dieter Gass gar nicht. Im Gegenteil.

Robin Frijns, Daniel Abt

Robin Frijns und Daniel Abt fahren beide Erfolge für Audi ein Zoom

"Das war das Ziel. Also nicht, dass sie vor uns stehen, aber dass sie zumindest das gleiche Material haben wie wir", sagt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Denn das sei die Grundvoraussetzung für die Partnerschaft gewesen. Gass ist zufrieden, wenn erkenntlich ist, dass die Partnerschaft zwischen Audi und Virgin funktioniert.

Allerdings sei es natürlich auch der Anspruch des Herstellers, die Nase am Saisonende vorne zu haben. Aktuell sieht es danach aus: Vor dem Doppelfinale in New York liegt Audi mit 173 Zählern auf Rang zwei der Gesamtwertung, Virgin mit 23 Punkten weniger auf dem dritten Rang.

Immer wieder konnte Virgin Audi in dieser Saison ärgern. Sam Bird und Robin Frijns haben zusammen fünf Podestplätze eingefahren und in Santiago und Paris auch zwei Siege eingefahren - zur Freude von Gass: "Die erste Priorität ist, dass Audi gewinnt. Die zweite Priorität: wenn möglich das Werksteam", stellt er klar. "Aber wenn ein Virgin gewinnt, bin ich auf gar keinen Fall unglücklich."

Abt: Virgin hat keinen Nachteil

Als Fan kann man sich dann aber durchaus schnell die Frage stellen, warum es Virgin zu Saisonbeginn scheinbar etwas schneller hinbekommen hat, das Material zu verstehen - obwohl es nicht das eigene ist. Für Daniel Abt ist das jedoch keine Überraschung: "Sie fahren mit dem gleichen Material, dem gleichen Auto, auf einer Strecke, auf der eine Zehntel, eine Hundertstel alles entscheiden. Sie haben zwei gute Fahrer und sie sind ein gutes Team", so der Deutsche zu 'Motorsport-Total.com'.


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"Die haben ja keinen einzigen Nachteil oder irgendetwas, was wir nicht haben. Warum sollen die also nicht auch gute Leistung bringen können?", sagt Abt weiter. Er betont, dass Audi in der Partnerschaft keinen Erfahrungsvorsprung besitzt. "Es gibt nichts, was wir denen nicht geben. Es ist alles offen. Die sehen, welche Einstellungen wir fahren. Die wissen über alles Bescheid und können uns einfach 1:1 kopieren."

Dementsprechend hätten Bird und Frijns die gleichen Chancen wie Abt und Lucas di Grassi. "Aber man sieht es ja: Es gleicht sich alles aus, und am Ende wird abgerechnet. Ich habe nicht gesehen, dass sie uns bei den letzten Rennen in irgendeiner Weise überlegen waren", so der Deutsche.

Audi schaut nicht auf Einzelergebnisse

Wie ausgeglichen die aktuelle Formel-E-Saison ist, haben vor allem die ersten Rennen gezeigt, als in sieben Rennen sieben verschiedene Teams gewinnen konnten. Dass da für den einzelnen erfolgshungrigen Rennstall weniger abfällt, ist klar. Aus Sicht von Audi könnte die Bilanz daher noch ausbaufähig sein, dennoch will man den Saisonverlauf nicht groß kritisieren.


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"In erster Linie geht es darum, dass wir im Wettbewerb vorne dabei sind. Da geht es nicht nur um die Einzelergebnisse, sondern um die Gesamtergebnisse", sagt Dieter Gass. Und dort scheint sich der Hersteller mittlerweile etwas von der fluktuierenden Masse hervorheben zu können, wie Rang zwei in der Meisterschaft zeigt.

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