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Alain Prost will Formel-E-Boliden testen

Der Job als Teamchef von e.dams hat in Ex-Formel-1-Weltmeister Alain Prost das Interesse geweckt, selbst einmal das Steuer des Elektrorenners zu übernehmen

(Motorsport-Total.com) - In seiner langen und erfolgreichen Formel-1-Karriere hat es Alain Prost bei 199 Grand-Prix-Starts auf 51 Siege und vier WM-Titel gebracht. Nach seinem Rücktritt zum Saisonende 1993 griff der Franzose nur noch sporadisch zu Testzwecken ins Lenkrad eines Formel-1-Boliden.

Alain Prost

Alain Prost will selbst erfahren, wie sich die Piloten seines Formel-E-Teams fühlen Zoom

In jüngster Vergangenheit war Prost in der französischen Eisrennserie "Trophee Andros" am Start und gewann dort dreimal den Titel. Einen offenen Punkt aber hat der am 24. Februar 60 Jahre alt werdende "Professor" noch in seinem persönlichen Fahrplan: Prost möchte den Formel-E-Boliden testen.

Der Hintergrund ist klar. Als Teamchef von e.dams ist der einstige große Rivale von Ayrton Senna in die Elektrorennserie der FIA direkt involviert. Den Einheitsboliden Spark-Renault SRT_01E will er bei nächster Gelegenheit testen. "Es interessiert mich einfach, wie das Auto funktioniert. Aus meinen Gesprächen mit Ingenieuren und Fahrern ist der Wunsch entstanden, das Auto einmal zu fahren. Wenn sich das nächste Mal die Chance ergibt, werde ich zuschlagen", so Alain Prost, für dessen Team Sohn Nicolas Prost und Sebastien Buemi fahren.

Gut möglich, dass der viermalige Formel-1-Weltmeister bei einem der beiden (noch nicht terminierten) offiziellen Formel-E-Tests in der Pause zwischen der ersten und zweiten Saison ins Lenkrad greift. Das Finalrennen der Premierensaison der Formel E steigt am 27. Juni in London.