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Agag: Formel E "irgendwann mit 16 bis 18 Saisonrennen"

Formel-E-Promoter Alejandro Agag gibt unmittelbar vor der Rennpremiere der Elektrorennserie Einblick in die mittelfristige Zukunftsplanung

(Motorsport-Total.com) - Am kommenden Wochenende betreten 20 angesehene Profirennfahrer eine völlig neue Bühne: In den Straßen von Peking steht das erste Rennen der Formel E, der neuen Elektrorennserie der FIA, auf dem Programm. Wie Alejandro Agag bekennt, war es anfangs nicht einfach, die illustren Namen, die in der Premierensaison antreten werden (Fotostrecke: Die bestätigten Fahrer), vom Konzept der Formel E zu überzeugen.

Lucas di Grassi, Formel E

Die Formel E startet am Wochenende in Peking in ihre erste Saison Zoom

"Die Fahrer wollten zunächst einmal wissen, was die Formel E überhaupt ist. Vor allem aber wollten sie erst einmal das Auto sehen", spricht Agag auf den Einheitsboliden Spark-Renault SRT_01E an und erinnert sich: "Ich glaube, der entscheidende Wendepunkt kam, als Jarno Trulli das Auto zum ersten Mal testete und sich sehr beeindruckt zeigte. Auch Lucas di Grassi und Ho-Pin Tung haben wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Boliden."

Dass das erste Formel-E-Rennen der Geschichte in Peking über die Bühne geht, ist kein Zufall. "Als wir mit dem Projekt begannen, haben wir uns auf China und die USA als die zwei Hauptmärkte für die Entwicklung von Elektroautos der Zukunft fokussiert", wird Agag von der Nachrichtenagentur 'Reuters' zitiert und weiter: "China symbolisiert meiner Meinung nach am besten, was wir zeigen wollen. Nämlich, dass Elektroautos die Lösung für die Umweltbelastung der Städte sind."

Alejandro Agag

Promoter Alejandro Agag hat klare Vorstellungen von der Zukunft der Formel E Zoom

Die Batterien der Formel-E-Boliden halten in der ersten Saison noch nicht eine komplette Renndistanz lang durch. Aus diesem Grund wechseln die Fahrer das Auto. Agag erklärt, warum man diese Variante der eines Batteriewechsels im Rennbetrieb vorgezogen hat: "Der Autowechsel geht auf eine Entscheidung der FIA zurück, die aus Sicherheitsgründen getroffen wurde. Unsere Batterien halten derzeit 25 bis 30 Minuten. Doch die Technik entwickelt sich ständig weiter. Unser Ziel ist es, in absehbarer Zeit die komplette Renndistanz mit einem Auto und einer Batterie zurückzulegen."

Auch was die weitere Zukunft betrifft, hat der Formel-E-Promoter schon sehr genaue Vorstellungen. "Technisch gesehen wollen wir im zweiten Jahr neue Hersteller begrüßen. Dabei geht es uns nicht zwangsläufig um das Auto an sich, sondern vielmehr um den Antriebsstrang, die Batterie, den Elektromotor und so weiter", sagt Agag und spannt den Bogen zu geografischen Zukunftsperspektive: "Wir würden gern auf der ganzen Welt antreten - in Afrika, Australien, Neuseeland und an weiteren Standorten in Asien und Europa."

"Unser Plan sieht vor, den Rennkalender pro Jahr um ein bis zwei Rennen zu erweitern, bis wir irgendwann bei 16 bis 18 Saisonläufen angelangt sind. Zahlreiche Städte haben bereits Interesse bekundet", bemerkt Agag. Inwiefern dieser Plan realistisch ist, bleibt abzuwarten. Derzeit tut man sich schon schwer, einen Austragungsort für den fünften Lauf der Premierensaison zu finden.

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