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Alexander Albon

Alexander Albon
Thailand

Porträt

(Stand: 24. Februar 2020) Die Welt von Alexander "Alex" Albon hat sich binnen weniger Monate auf den Kopf gestellt: Eigentlich hätte er 2018/2019 für Nissan in der Formel E fahren sollen. Dann aber holte ihn der Red-Bull-Konzern zurück ins eigene Nachwuchsprogramm und zu Toro Rosso. Nach nur wenigen Rennen wurde Albon sogar ins A-Team der Marke befördert. Und wenn es in Brasilien nicht zur Kollision mit Lewis Hamilton gekommen wäre, Albon hätte wahrscheinlich bereits seinen ersten Podestplatz erzielt. Eben dieser steht 2020 ganz oben auf der persönlichen To-Do-Liste des Red-Bull-Piloten, der in der Formel 1 unter thailändischer Flagge antritt.

Erstmals hatte Albon 2011 international für Aufsehen gesorgt, als er den zweiten Platz in der Kart-Weltmeisterschaft belegte. Danach stockte seine Karriere jedoch: Weil Albon in diversen Renault-Formelserien nicht auf Touren kam, stellte Red Bull die Förderung ein. Albon war auf einmal auf sich alleine gestellt. Der Teenager aber biss sich durch und schaffte es 2016 auch ohne Unterstützung zu Gesamtrang drei in der GP3-Serie. Als er diesen Erfolg zwei Jahre später in der Formel 2 wiederholte und Red Bull zum gleichen Zeitpunkt die Nachwuchstalente ausgingen, holte man Albon kurzerhand zurück - obwohl der angesprochene Nissan-Vertrag bereits unterschrieben war!

Albon rechtfertigte die Red-Bull-Rückkehr mit soliden Ergebnissen für Toro Rosso und holte gleich in seinem zweiten Formel-1-Rennen Punkte. Mit P6 beim turbulenten Deutschland-Grand-Prix ließ er aufhorchen. Wenige Tage später überraschte Red Bull erneut: Pierre Gasly wurde mangels Leistung im A-Team ausgemustert und zurück zu Toro Rosso versetzt, Albon erhielt seine nächste große Chance - und nutzte sie. Sieben Top-6-Platzierungen in Folge brachten ihm die Vertragsverlängerung an der Seite von Max Verstappen ein.

Albon ist der Sohn eines Briten und einer Thailänderin. Er ist sowohl britischer als auch thailändischer Staatsbürger.

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