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  • 24.05.2014 · 19:01

  • von Roman Wittemeier & Dominik Sharaf

Wolff erleichtert: "Alles geklärt, alles wunderbar"

Nico Rosberg kann seine Pole-Position in Monaco behalten - Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über die "ganz normalen Missstimmungen" zwischen den Piloten

(Motorsport-Total.com) - Über drei Stunden lang hat Nico Rosberg um seine Pole-Position zum Grand Prix von Monaco 2014 bangen müssen. Der Deutsche hatte sich in seiner letzten schnellen Runde im Qualifying am Samstagnachmittag auf der Zufahrt zur Mirabeau-Kurve verbremst und den Notausgang genommen. Konsequenz: Gelbe Flaggen und keine Chance für die Konkurrenz, auf den letzten Drücker noch Zeitenverbesserungen zu erzielen.

Nico Rosberg

Nico Rosberg wird am Sonntag von der Pole in den Grand Prix von Monaco starten Zoom

Für Teamkollege Lewis Hamilton war somit Startplatz zwei das Maximum - ausgerechnet hinter Rosberg, der den Briten auf seiner letzten Runde mit dem Ausritt eingebremst hatte. Die große Frage nach dem Qualifying: War es Absicht? Die Rennkommissare tagten, befragten den Piloten und einen Mercedes-Verantwortlichen. Das Ergebnis: "No further action" - keine Strafe für den Monaco-Sieger von 2013.

"'No further action' heißt, es ist nichts passiert, oder?", meint Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nach der Verkündung durch die FIA-Offiziellen. Der sich anbahnende Streit zwischen dem angesäuerten Hamilton und dem Strahlemann Rosberg ist geschlichtet. "Den Fahrern geht es wunderbar, wir stehen in der ersten Startreihe. Es ist alles geklärt, alles wunderbar."

"Im Affekt gab es eine Missstimmung, weil der eine Erster war und der andere Zweiter. Da kommt natürlich eine Missstimmung auf. Das bezieht sich auf die Performance und auf nichts anderes. Langweilig, aber so ist es nun einmal", meint Wolff und will von Parallelen zum Fall Schumacher 2006 nichts wissen. "Alles Blödsinn. Intern ist das alles anders, als es von außen hochgekocht wird. Es ist alles diskutiert", so der Österreicher, der keine Revanche von Hamilton am Start erwartet: "Morgen gibt es keinen Crash."

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