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  • 20.08.2003 · 16:36

  • von Marcus Kollmann

Wilson: "Mark ist extrem schnell"

Justin Wilson spricht über seinen Teamkollegen bei Jaguar und wie er seine Chancen in den kommenden Rennen einschätzt

(Motorsport-Total.com) - Nach dem überraschenden Teamwechsel von Justin Wilson von Minardi zu Jaguar, war die Erwartungshaltung an den jungen Briten vor dem Großen Preis von Deutschland entsprechend hoch gewesen, denn auf dem Hockenheimring sollte sich erstmals zeigen wie schnell der 25-Jährige wirklich ist.

Justin Wilson

Wilson weiß, dass er es gegen Webber nicht leicht haben wird, will aber kämpfen

Am ersten Tag des Rennwochenendes schaffte es Wilson dann auch gleich einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen und beeindruckte in der Qualifikation mit einer nur um 0,343 Sekunden langsameren Rundenzeit als Webber. Die Hoffnungen, dass es an den nächsten Tagen so gut weitergehen würde, zerschlugen sich dann aber bereits am Samstag, als Wilson in der finalen Qualifikation ein Fahrfehler unterlief.

Zwar beendete auch Mark Webber seine Runde nicht fehlerfrei, jedoch war der Australier am Ende immer noch eine Sekunde schneller. Da er im Vergleich zu seinem Teamkollegen den Jaguar-Boliden noch nicht so gut kennt, rechnet Wilson auch in den letzten Rennen nicht unbedingt damit dem Australier auf und davon zu fahren, zumal ihm mit Indianapolis und Suzuka zwei von den vier Strecken unbekannt sind.

"Es wird auf allen Kursen ziemlich schwierig werden, besonders wenn man weiß wie schnell Mark ist. Er ist extrem schnell und leistet wirklich gute Arbeit", zollt Wilson seinem Teamkollegen Respekt. Seine eigenen Ziele formuliert er wie folgt: "Meine Absicht ist es, alles zu versuchen und schneller zu werden. In Deutschland kämpfte ich am Samstag damit die Balance mit viel Benzin an Bord hinzubekommen und genau darauf kommt es an. Genau daran werden wir nun auch beim kommenden Rennen arbeiten, nämlich das besser zu verstehen und einen Weg vorwärts zu finden."

Ob Wilson sich das zweite Jaguar-Cockpit für 2004 sichern kann, wird nun in erster Hinsicht von seinen Leistungen auf der Rennstrecke abhängen. In einem anderen Punkt, nämlich der Zusammenarbeit mit Webber, gibt es jedenfalls keine Probleme.

"Wir sind gut miteinander ausgekommen. Ich würde zwar nicht sagen, dass wir beste Freunde waren, doch wir respektierten einander", beschreibt Wilson wie es zu F3000-Zeiten war, als er und Webber Konkurrenten waren. In der Formel 1 sei das Verhältnis ähnlich, jedoch von dem Bestreben geprägt das Team voran zu bringen: "Wir wollen natürlich beide so schnell wie es nur geht fahren und den anderen schlagen, doch wir müssen auch zusammenarbeiten", so der Neo-Jaguar-Pilot, der sich für den Grand Prix auf dem Hungaroring vorgenommen hat Punkte für sein neues Teams zu holen.

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