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  • 12.05.2015 · 19:01

  • von Dominik Sharaf & Ryk Fechner

Williams: Weitere Arbeit am Reifenmanagement

Formel-1-Pilot Felipe Massa erlebte einen planmäßigen Arbeitstag am ersten Testtag 2015 in Barcelona - Nebst kleineren Aero-Tests standen die Reifen im Fokus

(Motorsport-Total.com) - Am Ende des Formel-1-Testtages in Barcelona stand für Williams Felipe Massa eine eher unauffällige persönliche Bestzeit von 1:27.911 und Gesamtrang acht zu Buche. Der Brasilianer hatte bei insgesamt 54 Runden zwar einen kurzen, aber einen reibungslosen Tag. Die Nachmittagssession beendete die Mannschaft schon vorzeitig. Das Team gab über 'twitter' bekannt, sich sogleich an die Testvorbereitungen für Mittwoch zu machen. Dann greift Nachwuchspilot Alex Lynn ins Steuer, der am Sonntag das Sprintrennen in der GP2 für sich entscheiden konnte.

Felipe Massa

Felipe Massa war am Dienstagmorgen mit Aero-Markern unterwegs Zoom

Mit Stammfahrer Massa standen Aerodynamiktests im Fokus des britischen Traditionsstalls: "Wir haben den Morgen über ein paar Aerodynamiktests gehabt. Wir hatten diese Aero-Marker am Auto, um alles darüber zu erfahren, wie die Luft auf das Auto trifft. Damit sind wir viele Runden gefahren. Dann bin ich am Morgen noch ein paar Runs am Morgen (ohne Marker; Anm. d. Red.) gefahren."

Am Nachmittag stand die Balance des Wagens im Vordergrund: "Wir müssen verstehen, was gut lief, müssen verstehen, was nicht ganz so gut lief, speziell mit Blick auf die Balance und die Reifen. Außerdem müssen wir das nächste Rennen ein wenig vorbereiten", berichtet Massa über das Hauptaugenmerk des Teams. In der Vergangenheit machte Williams-Chefingenieur Rob Smedley das Reifenmanagement als Schlüssel zum Erfolg aus.


Formel-1-Test Barcelona

"Ich hatte auf den harten Reifen im Rennen Probleme, um ehrlich zu sein", schildert Massa seine liebe Not mit den härteren Pirellis: "Ich glaube, dass wir uns da noch verbessern müssen. Beide Reifentypen müssen zum Arbeiten gebracht werden." Vor allem beim Rennen in Malaysia hatte Williams seine Mühe mit dem Arbeitsfenster beider Mischungen und legt sich vor allem seitdem darauf fest, das Setup auf den weicheren, schnelleren Reifentyp zu optimieren. Die härtere Mischung wird seither als notwendiges Übel stiefmütterlich behandelt.

"Sicherlich wird es im nächsten Rennen mit den Reifen ernst. Ich bin mir sicher, dass wir im nächsten Rennen weniger leiden werden, da die Pneus weicher sind und ein anderes Arbeitsfenster haben", so der Brasilianer. Für Monaco gäbe es daher am Aero-Paket nicht allzu viele Änderungen: "Wir haben kein anderes Paket für Monaco, wir arbeiten einfach am Setup. Alles, was wir als Aerodynamik haben, wird mehr oder weniger das Gleiche sein, was jetzt am Auto ist."

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