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  • 20.09.2013 · 06:12

  • von Dominik Sharaf

Wider dem Schlabberlook: Hamilton, der Modemissionar

Der Mercedes-Star kritisiert den legeren Kleidungsstil seiner Kollegen, wurde selbst aber auch erst nach einschneidenden Erlebnissen auf das Thema Mode aufmerksam

(Motorsport-Total.com) - Flip-Flops, Shorts, weiße Plastik-Sonnenbrillen und dazu eine Entenjäger-Kappe. Der Formel-1-Pilot von heute bevorzugt es modisch eher leger - um nicht zu sagen: Die meisten Piloten ordnen sich kleidungstechnisch irgendwo zwischen Strandurlaub und Gartenparty ein. Diesen Eindruck hat zumindest Lewis Hamilton, der die Blümchen-Bermudas lieber im Schrank lässt: "Das Gefühl beschleicht mich, wenn ich zu den Rennen komme", so der Mercedes-Star über den Dresscode im Paddock.

Den Designern der Ausrüster würde er gerne mal ein paar Ratschläge geben, wie er 'Formula1.com' erklärt: "Sieht man sich die Teamkleidung an, ließe sich vermuten, dass da jemand Entscheidungen trifft, der von Mode keine Ahnung hat." Ein Fall für Hamilton? Der Brite selbst sieht sich als Retter des guten Geschmacks und gibt sich modisch interessiert, musste den gekonnten Griff in den Kleiderschrank jedoch auch erst lernen: "Als ich in die Formel 1 kam, dachte ich über Stil nicht nach."

Ihm sei es damals nur um den Motorsport gegangen, was sich mit mehr Erfahrung im Business jedoch geändert hätte: "Ich hatte unterschätzt, dass mit all den Medienvertretern und der Geschwindigkeit des Internets jedes Foto um die Welt geht." Weil er sich darauf nicht immer gefiel, kümmerte sich Hamilton um sein Äußeres und trägt heute eigene Hosen, eigene Caps und vieles mehr. "Mit dem Alter wird Mode ein größeres Thema in meinem Leben." Schlabberjeans und dicke Steinchen ihm Ohr mögen aber auch nicht nach Jedermanns Gusto sein.

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