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Wegen bummeliger Teamchefs: FIA will Zeitplan ändern

Rennleiter Charlie Whiting plant eine Zusammenlegung von Teamchef- und Fahrerbriefing, weil der Informationsfluss bei den Teams zuletzt unzureichend war

(Motorsport-Total.com) - Die FIA plant, die Briefings von Teamchefs und Fahrern im Rahmen eines Grand-Prix-Wochenendes zu einem gemeinsamen Termin zu kombinieren. Die Idee stammt von Rennleiter Charlie Whiting und soll für mehr Effizienz im Formel-1-Zeitplan sorgen. "Derzeit ist es nur ein Vorschlag", bremst der Brite. "Es wird sicher nicht mehr in diesem Jahr passieren, wenn es nicht jeder will."

Sebastian Vettel, Charlie Whiting

Sebastian Vettel und Charlie Whiting sollen sich bald schon donnerstags treffen Zoom

Schließlich braucht es für Änderungen am Reglement für die laufende Saison stets die Zustimmung aller Teams und Liberty Medias - also dem Formula One Management (FOM). Whiting drängt aber auf die Novelle: "Es wäre sinnvoll und es würde jedem einigen Stress ersparen", argumentiert er.

Derzeit werden an jedem Donnerstag vor einem Rennen die Teamchefs zu den Offiziellen gebeten und an jedem Freitag die Fahrer - mit durchwachsenem Erfolg. Whiting über seinen Vorschlag: "Hauptgrund war, dass wir mit den Teamchefs Themen besprechen, die sie ihren Piloten weitergeben sollen. Wenn das Fahrerbriefing stattfindet, wird manchmal klar, dass das nicht geschehen ist."

Es muss alles erneut durchgekaut werden - ärgerlich, wenn sowieso chronische Zeitnot herrscht. Whiting favorisiert einen gemeinsamen Termin am Donnerstag und würde es in Kauf nehmen, dass die Piloten keine Eindrücke aus dem ersten und zweiten Training schildern können: "Das ist nicht wichtig, weil sie uns sowieso ansprechen, wenn ihnen etwas auffällt. Die Kommunikation funktioniert heute viel besser."

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