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Webber: "Stehe mehr auf schnelle Strecken"

Mark Webber gibt sich nach Platz drei in Singapur nicht unzufrieden, da er dem Kurs als solches nicht viel abgewinnen kann

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Pilot Mark Webber kam beim Grand Prix von Singapur einmal mehr in der laufenden Saison hinter Teamkollege Sebastian Vettel ins Ziel. Auf den amtierenden und baldigen neuen Weltmeister fehlten dem Australier nach 61 Runden auf dem schwierigen Stadtkurs knapp 30 Sekunden.

Mark Webber

Mark Webber ist kein Freund von langsamen Passagen wie in Singapur

Mit seinem Ergebnis ist Webber dennoch nicht unzufrieden. "Für mich war es eine willkommene Abwechslung, Singapur mit einem guten Ergebnis im Gepäck zu verlassen. Der Kurs gehörte in der Vergangenheit nicht unbedingt zu meinen Paradestrecken", so der Red-Bull-Pilot in seiner Kolumne für die 'BBC'.

Grundsätzlich ist der Australier trotz seines Monaco-Sieges 2010 nicht gerade ein Freund von Stadtkursen, wie er offenbart: "Ich bin da wie dort gern mit einem Formel-1-Boliden unterwegs, bevorzuge aber generell schnellere Strecken mit flüssigeren Kurven. In Singapur sind die Kurven sehr ähnlich, während in Monaco jede Kurve anders ist. Das ist der Unterschied."

Aufgrund des flüssigeren Verlaufs zählt Webber den Stadtkurs an der Cote d'Azur dann doch zu seinen Lieblingsstrecken. "Meine besten Strecken sind seit jeher Silverstone, Suzuka, Spa, Nürburgring und Monaco", sagt er und begründet, warum er Singapur nicht dazu zählt: "Auf Strecken, auf denen die Kurven zumachen, bin ich normalerweise nicht glücklich."

Unterm Strich hat nach Meinung Webbers nahezu jeder Fahrer einen Kurs im Kalender, auf dem er Probleme hat. "Für Seb ist es wahrscheinlich der Nürburgring, für Jenson wahrscheinlich Silverstone und Schanghai schien lange Zeit so etwas wie eine Angststrecke für Michael Schumacher zu sein", urteilt der Australier.