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  • 16.04.2011 · 08:13

  • von Roman Wittemeier

Webber in Problemen: KERS funktioniert nicht

Mark Webber muss offenbar mit stumpfen Waffen in die Qualifikation gehen: Elektrikproblem legt KERS lahm - Drei bis fünf Zehntelsekunden Nachteil

(Motorsport-Total.com) - Die Pechsträhne von Mark Webber reißt offenbar nicht ab. Kurz vor dem Qualifying wirbelten unzählige Mechaniker um den Wagen des Australiers, der Red Bull RB7 war noch wenige Minuten vor dem Öffnen der Boxengasse zerlegt. "Wir hatten ein Problem an der Elektrik, müssen jetzt dort ganze Kabelstränge austauschen und haben viel Arbeit", sagt Teamchef christan Horner gegenüber 'Sky'.

Mark Webber

Mark Webber muss im Qualifying auf die 82 zusätzlichen KERS-PS verzichten

"Die Jungs geben Vollgas, sogar Sebastians Mechaniker helfen bei der Arbeit", beschreibt Horner die Teamarbeit bei der Weltmeistermannschaft. "Es ist unwahrscheinlich, dass Mark im Qualifying KERS benutzen kann. Im Rennen sollte es dann aber gehen." Auch am Fahrzeug von Sebastian Vettel gab es zwischenzeitlich Probleme, die aber behoben werden konnten.

Webber geht also mit einem erheblichen Nachteil in die Zeitenjagd. Gerade in Schanghai ist der Extraschub des Hyridsystems sehr wirkungsvoll. "Bei dieser langen Gegengeraden ist es wichtig. KERS ist aber immer wichtig, es bringt auf jeder Strecke drei bis fünf Zehntelsekunden", analysiert Nico Hülkenberg.

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