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Webber fordert mehr Dopingtests in der Formel 1

Auch wenn leistungssteigernde Substanzen in der Formel 1 bisher nie ein Thema waren, fordert Mark Webber noch schärfere Dopingtests

(Motorsport-Total.com) - Doping ist momentan wieder einmal in aller Munde, vordergründig natürlich - wie könnte es anders sein - im Radsport. Doch auch in der Formel 1 macht man sich langsam Gedanken, ob man das Thema nicht ernster als bisher nehmen sollte, wenngleich in der Geschichte des Motorsports noch nie ein Fahrer der Einnahme leistungssteigernder Substanzen überführt werden konnte.

Mark Webber

Mark Webber gilt als einer der fittesten Fahrer in der Formel 1 Zoom

Zwar wurde der Tscheche Tomas Enge vor einigen Jahren als amtierender Formel-3000-Champion disqualifiziert und gesperrt, weil in seinem Blut Spuren von Cannabis gefunden wurden, und Rubens Barrichello und Massimiliano Papis setzten schon auf - die vorher von ihnen gemeldeten und somit völlig legalen - Medikamente mit den verbotenen Wirkstoffen Ephedrin beziehungsweise Penylephedrin, doch klassisches Doping gab es in der Formel 1 noch nie.#w1#

Aber: "Wir sollten mehr Dopingtests durchführen", erklärte Red Bull Racings Mark Webber gestern. "Wenn wir uns schon daran ergötzen, wie wahnsinnig fit wir Fahrer sind, warum testen wir dann nicht wie in jedem anderen Sport? Die FIA sagt, das ist zu teuer - was für ein Schwachsinn! Wie kann das zu teuer sein? Wenn sie es in einem Sport machen, wo man in einen Sandkasten springt, dann muss es in der Formel 1 wohl auch drin sein."

"Doping ist ein Steinchen des Puzzles, das man in modernen Zeiten professionell behandeln sollte." Mark Webber

"Die Formel 1", gab der Australier nachdenklich zu Protokoll, "ist anders als der Radsport, das ist mir schon klar. Trotzdem sollten wir uns mit dieser Materie intensiver auseinandersetzen. Wir lassen in der Suche nach Performance in jedem noch so unbedeutenden Bereich keinen Stein auf dem anderen, und Doping ist ein Steinchen des Puzzles, das man in modernen Zeiten professionell behandeln sollte, nicht mit einer Einstellung wie in den 1970ern."

Immerhin: Aufgrund der Zusammenarbeit der FIA mit der Weltantidopingorganisation WADA wurden gestern in Magny-Cours erstmals in diesem Jahr Dopingkontrollen durchgeführt. Anthony Davidson, Rubens Barrichello, Robert Kubica, Vitantonio Liuzzi, Kimi Raikkonen und Nico Rosberg wurden nach den beiden Freien Trainings gebeten, Urinproben für eine Untersuchung auf unerlaubte Substanzen hin abzugeben.

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