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"Vision 2021": Kompromissvorschläge bei Monaco-Meeting

In einem unspektakulären Meeting mit den Liberty-Chefs war die Budgetobergrenze das zentrale Thema - Antriebsstrang weiterhin nicht abgesegnet

(Motorsport-Total.com) - Viel war nicht los am trainingsfreien Freitag in Monaco. Die Fahrer waren zwar bei PR-Terminen und Autogrammstunden voll eingespannt, aber für die Mitarbeiter der Teams verlief der Tag relativ stressfrei. Nur die Teamchefs trafen sich mit den obersten Bossen der Formel 1 zu einem weiteren Meeting im Hinblick auf die "Vision 2021".

Maurizio Arrivabene, Toto Wolff

Maurizio Arrivabene und Toto Wolff am Rande des Grand Prix von Monaco Zoom

Rechteinhaber Liberty Media hatte diese beim Grand Prix von Bahrain in seinen Grundzügen präsentiert und seither in Einzelgesprächen mit einigen der Teams vertieft. In Monaco traf zum zweiten Mal die große Runde zusammen. Diesmal nicht nur mit Chase Carey und Ross Brawn, sondern auch mit FIA-Präsident Jean Todt.

An den Eckpfeilern der Bahrain-Präsentation wurde nicht gerüttelt. Dafür aber das heikle Thema Budgetobergrenze angesprochen. Bekanntlich wünscht sich Liberty einen Deckel bei 150 Millionen US-Dollar pro Saison (Fahrergehälter, Marketing, höchstbezahlter Mitarbeiter ausgenommen). Mercedes und Ferrari sagen, das sei unmöglich.

Also bewegt sich Liberty einen Schritt auf die beiden größten und reichsten Teams zu. Das erste Kompromissangebot: Es bleibt bei den 150 Millionen - aber nicht für 2021, sondern erst für 2023. 2021 soll lediglich eine Reduktion stattfinden, 2022 dann eine weitere. Um ab 2023 tatsächlich die geplante Obergrenze zu erreichen.

Nichts Neues gibt es in Sachen Antriebsstrang. Porsche und Co. warten sehnsüchtig auf eine finale Entscheidung - doch die wurde neuerlich vertagt. Laut 'auto motor und sport' auf Ende Juni. Es soll bei einem vereinfachten Hybrid-V6-Turbo bleiben, ohne MGU-H. Das würde Kosten sparen und die Komplexität der Technik reduzieren.

Interessant ist, dass Brawn an der Idee festhalten möchte, die Formel 1 auf Niederquerschnittsreifen umzustellen. Die Rede ist von 18-Zoll-Felgen. Die Idee ist nicht neu, lag zuletzt aber auf Eis. Im Zuge der "Vision 2021" soll sie wieder aufgegriffen werden, um der Formel 1 auch in diesem Bereich ein moderneres Antlitz zu verpassen.

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' bereitet sich Pirelli schon darauf vor, indem Skizzen für ein neues Logo entworfen werden. Weil für das Branding am Reifen dann weniger Platz ist, soll das Logo künftig gewölbt abgebildet werden, damit der reduzierte Platz auf dem Gummi besser ausgenutzt werden kann.

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