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Virgin: Di Grassi crasht schon vor dem Rennen

Während bei Timo Glock die gewählte Strategie im Rennen nicht aufging, konnte sein brasilianischer Teamkollege erst gar nicht am Rennen teilnehmen

(Motorsport-Total.com) - Das Virgin-Team ging nur mit einem Auto in den Großen Preis von Japan. Lucas di Grassi verlor schon auf der Runde in die Startaufstellung die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Streckenbegrenzung - ein peinlicher Zwischenfall. Teamkollege Timo Glock ließ beide HRT-Piloten hinter sich und sah die Zielflagge mit zwei Runden Rückstand auf Position 14.

Timo Glock

Timo Glock gelang es nicht, die Strategie wie geplant umzusetzen Zoom

"Der Start verlief für mich ordentlich, aber das Safety-Car kam dann sofort auf die Strecke", so Glock. "Wir entschieden uns aus diesem Grund dazu, zwei Boxenstopps in Folge zu erledigen, um den weichen Reifen los zu werden, welchen wir im Freien Training am Auto nicht zum Arbeiten bekommen haben."

"Wir landeten hinter Yamamoto und kamen einfach nicht an ihm vorbei. Er blockierte mich den Großteil des Rennens über, und am Ende war alles, was ich tun konnte, mich einfach darauf zu konzentrieren, es bis zum Ende des Rennens zu bekommen. Das war hier in Suzuka ein seltsames Wochenende, und ich denke, dass wir glücklich sein werden, nach Korea zu kommen. Wir hoffen, dass es dort besser läuft."

"Ich war mit meiner Qualifying-Leistung am Vormittag glücklich", so di Grassi. "Ich war jedoch auch zuversichtlich, dass noch mehr aus dem Auto zu holen ist, denn ich habe es vor der Qualifikation in Suzuka lediglich auf 25 Runden geschafft."

"Ich bin enttäuscht, dass ich nicht in der Lage war, am Rennen teilzunehmen. Ich hatte in der 130R einen heftigen Unfall, während ich das Auto auf die Startaufstellung vorbereitete. Körperlich bin ich in Ordnung, und ich werde härter als jemals zuvor zusammen mit meinem Team Druck machen."


Fotos: Virgin, Großer Preis von Japan, Sonntag


"Glücklicherweise verletzte sich Lucas bei seinem Unfall auf dem Weg zur Startaufstellung nicht", so Teamchef John Booth. "Wir haben alle Informationen über sein Auto studiert, und es gibt keinen Hinweis auf einen Defekt."

"In Bezug auf die Strategie bei Timo haben wir etwas gezockt, und unglücklicherweise hat es nicht funktioniert, da er nicht in der Lage war, an Yamamoto vorbeizukommen. Er war zumindest in der Lage, das Auto zuverlässig ins Ziel zu bekommen, sodass wir eine weitere Klassifizierung erreicht haben. Wir hoffen nun, dass wir in zwei Wochen in Korea mehr Glück haben werden."

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