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Via Twitter: Esteban Ocon entschuldigt sich für Wutanfall

Nachdem er Sergio Perez auf Twitter vorgeworfen hatte, ihn umbringen zu wollen, rudert Esteban Ocon etwas zurück: Er sei sauer gewesen - Teamgedanke wird betont

(Motorsport-Total.com) - Glätten sich bei Force India langsam die Wogen? Esteban Ocon hat sich nun nach seinem verbalen Foul gegen Teamkollege Sergio Perez auf Twitter erklärt. Der Franzose hatte seinem Stallrivalen vorgeworfen, dass er am Sonntag in Spa zweimal (erfolglos) versucht habe, ihn umzubringen. Dabei postete Ocon auch das Video von der zweiten Kollision vor Eau Rouge, bei der ihn Perez in die Mauer drückte.

Esteban Ocon

Esteban Ocon versucht seinen Twitter-Ausbruch zu rechtfertigen Zoom

Jetzt schlägt der Force-India-Pilot versöhnliche Töne an: "In der Hitze des Moments und durch die gefährliche Situation war ich ziemlich sauer", versucht er seine Reaktion zu rechtfertigen und betont nun doch den Teamgedanken: "Wir sind ein Team und ich schätze es, dass sich mein Teamkollege entschuldigt hat", sagt er.

Inwiefern der Mexikaner sich nach dem Rennen wirklich noch entschuldigt hat, bleibt Spekulation. Perez hatte nach Ocons Vorwurf ebenfalls ein Video gepostet, in dem er Stellung bezieht und die erste Kollision auf seine Kappe nimmt. Von diesen Aussagen wusste Ocon jedoch bereits vor seinem ersten harschen Tweet. Auch blieb Perez dort bei seinem Standpunkt, dass Ocon für die zweite Kollision mitverantwortlich sei und dass er enttäuscht über die Kommentare sei.

Force India hatte nach dem Rennen angekündigt, dass die Piloten ab sofort nicht mehr frei fahren dürfen. Sollten sie noch einmal kollidieren, droht einem von ihnen sogar eine Rennsperre. Bei Ocon scheint die Nachricht angekommen zu sein, denn er verspricht: "Wir wollen besser zusammenarbeiten. Ich bin dem Erfolg von Force India verpflichtet, und ich bin zuversichtlich, dass wir das als Team hinter uns lassen können, um gemeinsam noch viel größere Erfolge zu erreichen."

Der Rennstall hat durch die Kollision wieder einmal wertvolle Punkte verschenkt. Gerade einmal zwei Zähler nahm man aus Belgien mit, Williams, Haas und Renault dahinter kamen dadurch näher heran. Mit 103 Punkten hält Force India seinen vierten Gesamtrang vor Williams (45) aber noch komfortabel. Große Verluste kann und will man sich aber dennoch nicht mehr erlauben. "Mit der Absicherung von Platz vier liegt eine große Herausforderung vor uns", weiß Ocon und verspricht: "Nichts wird uns von dem Ziel ablenken."

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