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  • 27.08.2011 · 15:39

  • von Fabian Hust

Vettel: "Ein bisschen wie eine Wundertüte"

Der Red-Bull-Pilot freut sich über die Pole-Position zum Großen Preis von Belgien und weiß, dass er auch ein bisschen Glück hatte

(Motorsport-Total.com) - In den Freien Trainings hatte bisher Teamkollege Mark Webber den stärkeren Eindruck hinterlassen, und auch im Qualifying lag der Australier lange Zeit vorn. Doch am Ende gab es von Teamkollege Sebastian Vettel kein Geburtstagsgeschenk zum 35. Vettel ging an Webber vorbei und übernahm die Führung.

Mark Webber, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton

Vettel freut sich, dass er als Sieger aus dem spannenden Dreikampf herausging

In den Schlusssekunden des Qualifyings zum Großen Preis von Belgien war dann jedoch noch einmal Lewis Hamilton einen Tick schneller - Vettel holte sich jedoch auf seinem letzten Versuch die Führung wieder zurück und war am Ende um 0,432 Sekunden schneller als der Brite im McLaren-Mercedes.

Angesichts der schwierigen Bedingungen, die in der Schlussphase herrschten, war diese Position keine Selbstverständlichkeit. Die Strecke trocknete von Runde zu Runde ab, die Ideallinie wurde zunehmend trockener, sodass der Kurs um Minute zu Minute schneller wurde.

"Das war ein ziemlich schwieriges Qualifying", bilanzierte der amtierende Weltmeister. "Es war ein bisschen wie eine Wundertüte, es hätte alles drin sein können. Schlussendlich bin ich mit diesem Ergebnis natürlich sehr zufrieden. Besonders, weil ich mich zu Beginn des Qualifyings nicht ganz wohl gefühlt habe."

Das war auch der Grund, warum er zunächst erneut gegen Webber keine Chance hatte: "Ich war mit dem Auto und mit mir selbst nicht zufrieden. Zum Ende habe ich dann im Qualifying noch einmal alles gelöscht und von vorne angefangen. Ich habe die Linie deutlich verbessern können, was einen großen Unterschied ausgemacht hat. Von da an habe ich mich im Auto viel wohler gefühlt."


Fotos: Sebastian Vettel, Großer Preis von Belgien, Samstag


Auch Vettel war klar, dass der allerletzte Versuch wohl der entscheidende wird: "Ich wusste, dass im dritten Qualifying-Durchgang die letzte Runde die wichtigste sein kann. Auf der anderen Seite wird es natürlich schwer, wenn eine gelbe Flagge kommt oder es zu regnen beginnt. Das Auto wurde hinten raus immer besser. Ich habe mich wohl gefühlt und ich konnte mich steigern. Es hat alles gepasst. Jetzt freue ich mich auf den morgigen Tag."

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