Vettel: Als ich den Namen Mike Krack gehört habe, war ich beruhigt

Sebastian Vettel war gespannt, wer neuer Aston-Martin-Teamchef wird, und beruhigt, als er den Namen Mike Krack gehört hat

(Motorsport-Total.com) - Mit Otmar Szafnauer hat Sebastian Vettel zwar einen alten Verbündeten bei Aston Martin verloren, dafür bekommt er an dessen Stelle einen früheren Wegbegleiter zurück: Mike Krack übernimmt den vakanten Teamchefposten im Formel-1-Team. Und mit diesem hat Vettel schon vor 16 Jahren zusammengearbeitet.

Titel-Bild zur News: Sebastian Vettel

Sebastian Vettel ist seit der letzten Begegnung älter geworden Zoom

Denn als Vettel als Testfahrer bei BMW-Sauber gerade seine ersten Schritte in der Formel 1 machte, war Krack ein wichtiger Fixpunkt im Rennstall. Der Luxemburger war damals Chefingenieur und somit auch eine wichtige Anlaufstelle.

Einen Einfluss hatte Vettel auf die Wahl des neuen Teamchefs nicht, wie er sagt, doch natürlich hat es auch immer wieder nachgefragt, wie der Stand ist. "Ich war natürlich auch neugierig, wohin die Reise geht", sagt er. Und als er dann hörte, dass Mike Krack neuer Teamchef werden wird, "war ich dann sehr beruhigt", wie er bei 'Sky' zugibt.

Nach BMW-Sauber trennten sich die Wege von Krack und Vettel erst einmal. Während Vettel 2007 zu Toro Rosso ging, verließ Krack das Team, als man sich 2008 entscheid, den Fokus auf 2009 zu legen, anstatt den Titelkampf mit Robert Kubica zu forcieren.

Der Luxemburger war später unter anderem für das LMP1-Projekt von Porsche zuständig und leitete später das Motorsport-Engagement von BMW. "Ich glaube, er ist seinen Weg gegangen und hat sehr viele Stationen durchlaufen und sehr viel gelernt", sagt Vettel über seinen neuen Chef. "Ich glaube, bei mir ist auch einiges passiert. So ist es eben manchmal, da trifft man sich wieder."

Vettel ist mittlerweile vom Bub zum viermaligen Weltmeister und einem der erfahrensten Formel-1-Piloten gereift. "Ich hoffe, dass wir in der Hinsicht beide voneinander profitieren können", sagt Vettel, glaubt aber an eine gute Arbeitsbeziehung.

"Ich glaube, dass das Team absolut profitieren wird von seiner Einstellung und von seinem Wissen - nicht nur als Ingenieur, sondern auch insgesamt hat er doch sehr viel verschiedene Erfahrungen gemacht", so der Deutsche. "Das kann uns zum jetzigen Zeitpunkt nur helfen, unseren Horizont zu erweitern."

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