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  • 03.10.2014 · 10:19

  • von Ben Anderson (Haymarket)

Verstappen bei seinem Debüt "nicht annähernd am Limit"

Toro-Rosso-Rookie Max Verstappen hat es bei seinem ersten Einsatz im ersten Freien Training zum Grand Prix von Japan ruhig angehen lassen

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen (17), der Jean-Eric Vergne bei Toro Rosso ablösen wird und damit im kommenden Jahr zum jüngsten Fahrer der Formel-1-Geschichte wird, fuhr im ersten Freien Training zum Rennen in Suzuka 22 Runden und setzte die zwölftschnellste Runde (1:38.157 Minuten). Der niederländische Teenager, der kurz vor Schluss wegen eines Motorendefekts frühzeitig aufhören musste, schloss bei seinen ersten Erfahrungen mit den aktuellen Formel-1-Boliden nur vier Zehntelsekunden hinter seinem Teamkollegen Daniil Kwjat (1:37.714) ab.

Nach der Trainingseinheit teilte er mit, dass er sich dabei einzig auf die Quantität der Runden konzentriert hat, statt auf die Jagd nach schnellen Zeiten zu gehen. "Ich bin natürlich nicht annähernd am Limit gefahren. Ich bin vorsichtig gefahren, ohne irgendetwas Verrücktes zu machen", so Verstappen. "Die Hauptsache heute für mich war, so viele Runden wie möglich zu fahren. Ich bin die Runden nur abgefahren und habe versucht, mich an das Auto und die Strecke zu gewöhnen, denn es ist keine einfache Strecke. Als ich die Zeit gesehen habe, habe ich mich darüber gefreut."

"Die größte Herausforderung war aber, sich an das Auto zu gewöhnen", so der Teenager weiter. "Es unterscheidet sich etwas von dem 2012er Modell. Man muss mit dem ganzen Team arbeiten, mit all den Systemen und all den Knöpfen am Lenkrad. Das war neu für mich aber ich denke, es lief ganz gut"

Verstappen fügt hinzu, dass er den Übergang vom Kartsport in die Formel 3, wo er schon in seinem ersten Jahr Siege einfahren konnte, als schwieriger empfand als den Wechsel in die Formel 1. "Man muss alles lernen, das Gefühl für ein Rennauto bekommen und am Ende des Tages ist dann ein Rennauto ein Rennauto. Wenn man dann in ein Formel-1-Auto einsteigt, ändert sich kaum etwas. Es ist nur alles ein wenig schneller und das Fahrverhalten des Motors unterscheidet sich. Im Endeffekt war es aber eher wie die Formel 3 als der Kartsport."

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