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Verregneter Testabschluss: Heidfeld Schnellster in Jerez

Am letzten Tag der Testfahrten fuhr Nick Heidfeld auf nasser Strecke Bestzeit - Red Bull Racing mit zahlreichen technischen Problemen

(Motorsport-Total.com) - Ursprünglich war angedacht, die Testwoche in Jerez de la Frontera um einen Tag zu verlängern, doch entgegen dieser Planung packten die anwesenden Teams doch schon heute zusammen. Grund dafür waren die schlechten Wetterbedingungen, die sich voraussichtlich bis morgen nicht entscheidend verbessern werden.

Nick Heidfeld

Am letzten Tag in Jerez sicherte sich Nick Heidfeld bei Regen Bestzeit Zoom

Zwischenzeitlich ließ der Regen zwar ein wenig nach, doch an ein wirklich konstruktives Testen war nicht zu denken. Also konzentrierten sich die Fahrer darauf, die Bridgestone-Regenreifen auszuprobieren und möglichst keinen Schrott anzuhäufen. Recht gut gelang dies Nick Heidfeld: Zwar packte sein BMW Sauber F1 Team am Nachmittag vorzeitig die Koffer, doch mit einer Bestzeit von 1:29.486 Minuten nach 35 Runden war er heute Schnellster.#w1#

Williams wieder mit starker Vorstellung

Auf Platz zwei folgte bereits zum zweiten Mal in dieser Woche Alexander Wurz mit dem neuen Williams-Toyota FW29, der somit einen tadellosen Shakedown hinter sich hat. Wurz (69 Runden) blieb um 0,565 Sekunden hinter "Quick Nick" zurück und arbeitete wieder vordergründig an diversen Systemchecks. Solider Dritter wurde Timo Glock (+ 0,727/27 Runden) im zweiten F1.07 des BMW Sauber F1 Teams.

Kimi Räikkönen (4./Ferrari/+ 1,142/89 Runden) war erstmals in diesem Winter schneller als Fernando Alonso (13./McLaren-Mercedes/+ 2,087/9 Runden), doch angesichts des miserablen Wetters ist dieser Tatsache nicht allzu viel Bedeutung beizumessen. Besonders happy dürfte der "Iceman" ohnehin nicht gewesen sein, schließlich hatte er bislang nur selten das Vergnügen, den neuen F2007 unter trockenen Bedingungen zu testen.

Ex aequo auf dem fünften Platz landeten Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 1,198/47 Runden), der damit die starke Frühform seines Teams bestätigte, und Rubens Barrichello (Honda/64 Runden). Letzterer verursachte gegen 10:30 Uhr die erste Unterbrechung der heutigen Session, als er mit Verdacht auf ein technisches Problem im Bereich hinter der Boxengasse neben der Strecke landete und von einem LKW abgeschleppt werden musste.

Renault nur sporadisch auf der Strecke

Felipe Massa (Ferrari/+ 1,260/43 Runden), Jarno Trulli (Toyota/+ 1,495/89 Runden) und Franck Montagny (Toyota/+ 1,541/75 Runden) sicherten sich mit unauffälligen Performances die Positionen sieben bis neun. Apropos unauffällig: Renault - ohne den kranken Giancarlo Fisichella - schickte die beiden Testfahrer Ricardo Zonta und Nelson Piquet jun. auf die Strecke, die jedoch nur sporadisch einige Runden drehten.

Einen katastrophalen Tag erlebte Red Bull Racing mit dem neuen RB3, der bei den bisherigen Wintertests generell eher negativ aufgefallen ist: David Coulthard (10./+ 1,680/65 Runden) verabschiedete sich gegen Mittag ins Kiesbett, wenig später blieb sein Teamkollege Mark Webber (11./+ 1,919/68 Runden) mit einem technischen Problem stehen und am Nachmittag schlug der Defektteufel noch einmal bei Coulthard zu. Die beiden verursachten drei von fünf roten Flaggen.

Ebenfalls noch gewertet wurden Pedro de la Rosa (12./McLaren-Mercedes/+ 1,993), der zwar wesentlich aktiver war als sein Teamkollege Alonso und gleich 70 Umläufe absolvierte, aber nicht in die Top 10 kam, und Marco Andretti. Der junge Amerikaner saß erneut im Honda RA106B, konnte aber während seiner 62 Runden nicht wirklich überzeugen und wurde Letzter jener Fahrer, für die eine Zeit gutgeschrieben wurde.

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