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Vasseur: Alfa Romeo für schlechte Giovinazzi-Ergebnisse verantwortlich

Während Kimi Räikkönen in drei Rennen dreimal punktete, ging Teamkollege Antonio Giovinazzi dreimal leer aus - Teamchef Frederic Vasseur nimmt ihn in Schutz

(Motorsport-Total.com) - Zwölf Punkte sammelte Alfa Romeo in den ersten drei Rennen der Formel-1-Saison 2019 - alle eingefahren von Kimi Räikkönen. Während der Finne in allen drei Rennen in den Top 10 landete, ging sein Teamkollege Antonio Giovinazzi dreimal leer aus. Teamchef Frederic Vasseur nimmt seinen Piloten vor dem vierten Saisonrennen in Baku jedoch in Schutz.

Antonio Giovinazzi

Kann Antonio Giovinazzi in Baku seine ersten Punkte einfahren? Zoom

"Antonio konnte sein wahres Potenzial bislang noch nicht zeigen. Aber das liegt ausschließlich am Team", nimmt er die Verantwortung auf seine Kappe und erklärt: "Er hat durch einige technische Probleme Zeit auf der Strecke verloren, und dadurch fühlte er sich nie wohl und konnte nicht das beste aus dem Auto herausholen. Aber besonders in Q1 in Australien hat er gezeigt, wie schnell er ist."

"Alle müssen nur etwas Geduld haben. Ich bin mir sicher, dass er die Kurve bekommen wird", so Vasseur. Zuletzt in China verlor Giovinazzi durch ein Problem am Motor zum Beispiel eine komplette Trainingssession. Lob gibt es währenddessen für Räikkönen: "Kimi macht einen großartigen Job. Sein Feedback an die Ingenieure ist so präzise wie möglich, und sobald er im Auto sitzt, erledigt er seinen Job."

Und auch insgesamt ist Vasseur mit dem Start in die neue Saison zufrieden. "Normalerweise verbringe ich nicht viel Zeit damit, die vergangenen Rennen zu überanalysieren. Ich schaue nach vorne und arbeite hart daran, wie wir noch stärker werden können", erklärt er. "Aber nach drei Rennen ergibt es Sinn, auf unsere bisherige Performance zurückzublicken."

Ziel in Baku: Mit beiden Autos punkten

Das Auto habe "großes Potenzial" gezeigt, und man habe bereits wichtige Punkte gesammelt. In der WM liegt man dank der zwölf Räikkönen-Zähler auf Rang fünf - punktgleich mit Renault auf Platz vier. "Aber gleichzeitig hatten wir einige technische Schwierigkeiten und knifflige Situationen", erinnert Vasseur. Will man im engen Mittelfeld bestehen, muss man diese in den Griff bekommen.

Im Hinblick auf das kommende Rennen in Baku zeigt sich Vasseur jedenfalls angriffslustig. "Baku steht für Unfälle und Safety-Cars und Überholen. Daher weiß man nie, was man vom Rennen erwarten kann", erklärt er. "Aber unser Ziel ist klar. Wir haben seit dem Rennen in China viel an der Entwicklung unserer Performance gearbeitet. Daher wollen wir mit beiden Autos in die Punkte fahren."


Fotostrecke: "Classic Kimi": Räikkönens Top 15 Momente

"Ich gebe generell ungern Vorhersagen ab - besonders in Baku, wo alles passieren kann", ergänzt Räikkönen und erklärt: "Im Prinzip ist unsere Performance stark, das Auto ist schnell. Aber wir müssen uns konstant verbessern, um uns als 'Best of the Rest' zu etablieren und so viele Punkte wie möglich zu sammeln." In der Fahrer-WM liegt der Finne nach den ersten drei Rennen auf Rang sieben.

Und Teamkollege Giovinazzi hofft, dass Baku genau das richtige Pflaster für ihn sein könnte, um seine ersten Punkte in der Formel 1 zu holen. "Ich habe sehr gute Erinnerungen, weil ich hier in der GP2 zwei Rennen gewonnen habe. Ich mag die Strecke, und ich hoffe, dass ich meine Performance verbessern und das Maximum aus dem Auto herausholen kann", so der Italiener.

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