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Vandoornes Honda-Taufe: "Nie solche Probleme gekannt"

Stoffel Vandoorne hatte in seinem ersten Jahr mit Schwierigkeiten zu kämpfen - Der McLaren-Pilot hat in seiner Karriere noch nie in solch einer Situation gesteckt

(Motorsport-Total.com) - Das Debütjahr für Stoffel Vandoorne in der Formel 1 war für den jungen Belgier kein einfaches. Immer wieder hatte er mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Vor allem der Honda-Motor bereitete McLaren und Vandoorne immer wieder Probleme. Für den Belgier war es das erste Mal, dass er in seiner Karriere mit solch einer Herausforderung umgehen musste. (Stoffel Vandoorne zieht Bilanz)

Stoffel Vandoorne

Stoffel Vandoorne erlebte bei McLaren einen Saisonstart zum Vergessen Zoom

"Ich musste die Probleme links liegen lassen und mich auf meine eigenen Aufgaben konzentrieren", sagt Vandoorne. "Bevor ich in die Formel 1 gekommen bin, hatte ich nie mit so großen Schwierigkeiten zu kämpfen." In den Junior-Serien sei der McLaren-Pilot immer mit dem Wissen zur Strecke gereist, aufs Podium gelangen oder siegen zu können. Er habe vor seinem Einstieg in die Königsklasse immer um den Titel gekämpft.

In der vergangenen Saison musste sich der Belgier daher umstellen, denn für McLaren ging es darum, Punkte zu holen. "Es war schwierig und das habe ich von Beginn an akzeptiert", so Vandoorne. "Ich habe mir vielleicht sogar zu viele Sorgen gemacht. Ich habe aber schnell gelernt, diese Gedanken auszublenden und mich auf meine eigenen Leistungen konzentriert. So haben wir es geschafft, uns weiterzuentwickeln."

Vandoorne arbeitet an seinen Fähigkeiten

Um seine Fähigkeiten zu verbessern, hat sich Vandoorne die Hilfe vom Australier Rob Wilson gesichert. Diesen Schritt kommentiert der Belgier: "Ich habe Rob seit drei Jahren nicht gesehen und dachte, es wäre gut, mein Wissen aufzufrischen. Es ist wichtig, von einem Außenstehenden bewertet zu werden. Es hat mir geholfen, mich zu verbessern." (Das sagt Stoffel Vandoorne über Fernando Alonso)

Stoffel Vandoorne

Mit fortlaufender Saison wurden Vandoornes Leistungen immer besser Zoom

Laut Vandoorne können selbst die besten Rennfahrer der Welt stetig an ihren Fähigkeiten arbeiten und sich weiterentwickeln. "Allein durch die Erfahrung, die sie sammeln, werden sie Jahr zu Jahr besser. Es ist aber sehr hilfreich, etwas zu machen, wie ich es mit Rob getan habe. Er ist außerdem sehr schnell und es macht großen Spaß, gegen ihn anzutreten."

Die Erfahrungen, die Vandoorne in seiner Formel-1-Debütsaison gesammelt hat, will er im kommenden Jahr nutzen, um bessere Resultate einzufahren. "Ich freue mich schon riesig auf das neue Jahr", sagt der junge Rennfahrer. "Es wird sich viel verändern. Wir haben aber keine Garantie auf den Erfolg. Wir haben viel Arbeit vor uns. Das Gute ist, dass wir einen Maßstab erhalten und überprüfen können wo wir stehen."

Zurzeit verbringt Vandoorne eine Menge Zeit im Werk, um sich auf die Saison 2018 vorzubereiten. Da McLaren denselben Motor nutzen wird wie Red Bull, blickt er optimistisch auf das kommende Jahr: "Red Bull hat in der vergangenen Saison mit dem Antrieb einige Rennen gewonnen. Sie haben ein gutes Chassis. Es ist toll, die Leistung von Red Bull als Maßstab zu haben."

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