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Vandoorne: Reifenschaden verhindert McLaren-Chance

McLaren-Fahrer Stoffel Vandoorne wähnt sich persönlich auf dem Vormarsch, wenngleich sein Team beim Grand Prix von Kanada einen schweren Stand hatte

(Motorsport-Total.com) - Nein, Kanada war keine Reise wert für McLaren. Schon im Qualifying blieb das britische Traditionsteam hinter den Erwartungen zurück. Im Rennen kam es dann noch dicker: Ausfall für Fernando Alonso mit technischen Problemen, zwei Runden Rückstand und nur Platz 17 für Stoffel Vandoorne. Letzterer bezeichnet den Rennsonntag als "extrem unglücklich" für das gesamte Team - weil nichts nach Plan gelaufen sei, bis auf den Start.

Stoffel Vandoorne

Nach einem Reifenschaden war für Stoffel Vandoorne in Montreal nichts zu holen Zoom

"Nach dem Unfall [von Stroll und Hartley] gab es so viele Trümmerteile. Es war unmöglich, daran vorbeizufahren. Prompt fing ich mir einen Reifenschaden ein. Und damit war mein Rennen zu Ende, obwohl es noch gar nicht richtig begonnen hatte", meint Vandoorne.

Dabei hatte sich der Belgier in Montreal einiges ausgerechnet, zumal er im Qualifying nur ganz knapp von Alonso geschlagen worden war. In Q2 fehlten ihm nur 0,009 Sekunden auf die Bestzeit seines prominenten Teamkollegen. "Ich persönlich", sagt Vandoorne, "bin sehr zufrieden mit meinen Fortschritten in den vergangenen Rennen." McLaren hingegen nehme "einige Hausaufgaben" aus Kanada mit.

Die Leistung im Qualifying stuft Vandoorne nämlich als "enttäuschend" ein, schließlich hatten Alonso und er nur die Positionen 14 und 15 belegt, waren also die Schlusslichter in Q2 - mit einem Abstand von zwei Zehnteln auf Rang 13. Allerdings habe McLaren schon erwartet, in Kanada nicht gerade einen Schritt nach vorne zu machen. "Das hat sich leider bestätigt", sagt Vandoorne. "Nun wartet viel Arbeit auf und, aber hoffentlich auch mal etwas Glück."

Wie die kommenden Rennen für McLaren verlaufen könnten, weiß er jedoch nicht zu sagen. "Eigentlich", so erklärt Vandoorne, "wollen wir keine Prognose abgeben. Denn bei den vergangenen Rennen hatten wir manchmal gedacht, es würde schwierig werden, aber dann war es doch ganz in Ordnung. Also schauen wir einmal. Stressig wird es aber wohl in jedem Fall." Kein Wunder: Alleine im Juli bestreitet die Formel 1 vier Grands Prix.

McLaren steht dann besonders unter Druck: Seit dem Europa-Auftakt in Spanien hat das Traditionsteam aus Woking nicht mehr gepunktet, war also nun seit zwei Rennen in Folge nicht mehr unter den Top 10 vertreten. Schon zuvor war die Punkteausbeute immer spärlicher geworden: Mit insgesamt zwölf Zählern hatten Alonso und Vandoorne in Australien das viertbeste Ergebnis aller Teams erzielt. Zuletzt in Spanien durfte sich McLaren hingegen nur noch vier Punkte gutschreiben lassen. Immerhin: WM-Rang fünf ist derzeit nicht in akuter Gefahr.

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