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  • 24.07.2014 · 14:34

  • von Mario Fritzsche & Stefan Ziegler

Unsafe-Release: Auch Perez spricht sich für mildere Strafe aus

Wie Gutierrez und Vettel würde es auch Sergio Perez begrüßen, wenn die FIA ab dem Belgien-Grand-Prix bei einem Unsafe-Release nicht mehr den Fahrer bestraft

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 trägt am Wochenende auf dem Hungaroring bei Budapest ihr letztes Rennen vor der Sommerpause aus. Beim ersten Rennen nach der Sommerpause, dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps am 24. August, könnte eine Neuerung im Sportlichen Reglement greifen.

Sergio Perez

Perez kann nicht verstehen, warum man beim Unsafe-Release den Fahrer bestraft Zoom

Es geht um das Strafmaß bei einem Unsafe-Release, also einer unsicheren Freigabe des Fahrers durch das Team nach Abschluss eines Boxenstopps. Derzeit sieht das Regelbuch in einem solchen Fall eine Rückversetzung um zehn Startplätze für das darauffolgende Rennen vor.

Sauber-Pilot Esteban Gutierrez musste nach dem Unsafe-Release beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg diese bittere Pille schlucken und in Silverstone und Hockenheim (Aufteilung der zehn Startplätze) jeweils von weiter hinten starten als er sich qualifiziert hatte.

Nachdem sich Gutierrez und auch Weltmeister Sebastian Vettel über das zu hohe Strafmaß beklagt hatte, zeigt sich die FIA gewillt, ab dem Belgien-Grand-Prix eine mildere Strafe anzuordnen. Dieses Vorhaben, das im Detail noch festgezurrt werden muss, begrüßt auch Sergio Perez.

"Soweit ich es verstanden habe, wollen sie künftig das Team und nicht den Fahrer bestrafen. Ich fände das fair, denn sobald man als Fahrer das grüne Licht gezeigt bekommt, sollte man auch nicht bestraft werden. Es sei denn, man macht einen Fehler", argumentiert der Force-India-Pilot.

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