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Trulli: Jordan tut zu wenig für die Entwicklung

Jordan-Honda-Pilot Jarno Trulli ist mit der Entwicklungsarbeit seines Teams nicht zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Im Qualifying stark, im Rennen schwach - so präsentierten sich die Gelben in diesem Jahr schon an vielen Rennwochenenden. Doch wo andere Teams ihre Schwächen ausbügeln können, scheint man bei Jordan-Honda ein wenig auf der Stelle zu treten. Jarno Trulli, der immer wieder mit einem Wechsel zu Renault in Verbindung gebracht wird, ist mit der Arbeit seines Teams jedenfalls nicht zufrieden, wie er in einem Interview mit der 'Gazzetta dello Sport' erklärte.

Jarno Trulli

Jarno Trulli findet die Entwicklungsarbeit bei Jordan ungenügend Zoom

"Ich werde weiterhin in den Rennen voll angreifen, aber ich hatte nicht erwartet, dass ich mich in der Weltmeisterschaft auf einem solchen technischen Level befinden würde. Das Geheimnis der Top-Teams ist es, dass sie neue Lösungen ausprobieren und entwickeln, um den Abstand auf Ferrari zu verringern. Bei Jordan entwickeln wir nur wenig und das rächt sich gewaltig."

Was die ständig kursierenden Wechselgerüchte um den Römer angeht, der in dieser Saison klar die Oberhand über Teamkollege Heinz-Harald Frentzen behält und einer jener Fahrer ist, die ein Top-Auto verdient hätten, meinte Trulli: "Ich habe überhaupt keine Angebote erhalten, aber in der Formel 1 ist ja bekanntlich alles möglich." Die Vertragsverlängerung bei Jordan-Honda ist jedenfalls noch nicht unterschrieben.