powered by Motorsport.com

Trotz Budgetgrenze: Aston Martin sucht noch 265 Mitarbeiter

Während viele Teams aufgrund der Budgetgrenze Mitarbeiter abbauen müssen, will Aston Martin um 50 Prozent zulegen: Der Rennstall will am Ende 800 Leute haben

(Motorsport-Total.com) - Während die großen Teams wie Mercedes, Ferrari und Red Bull Mitarbeiter aufgrund der neuen Budgetgrenze abbauen müssen, rüstet Aston Martin weiter kräftig auf. Durch die neuen Geldgeber um Teameigner Lawrence Stroll steht dem Team mittlerweile ein deutlich höheres Budget als zu Zeiten von Force India zur Verfügung.

Otmar Szafnauer

Bei Aston Martin soll es in Zukunft weiter bergauf gehen Zoom

Und das möchte man nutzen: Die Anlagen in Silverstone sollen modernisiert werden und auch ein neuer Windkanal soll entstehen - obwohl ein Verbot dieser ab 2030 im Raum steht. Und natürlich gehört dazu auch eine Vergrößerung des Personals.

"Wir haben deutlich mehr Leute eingestellt, seit wir Force India waren", sagt Teamchef Otmar Szafnauer. "Wir haben angefangen, die neue Fabrik zu bauen, und es gibt ein großes Programm, noch mehr Leute zu rekrutieren", bestätigt er.

Aktuell arbeiten rund 535 Menschen für den Formel-1-Rennstall, der am Ende in die Regionen von 800 Mitarbeitern kommen will. Das wäre eine Aufstockung von rund 50 Prozent - oder 265 Leuten.


Marc Surer: Aston Martin "auf dem richtigen Weg"

"Ich habe mich zu dem Zeitpunkt auch gefragt, ob er Motivationsprobleme hat", sagt Marc Surer über Sebastian Vettels Rennen in Monaco. Weitere Formel-1-Videos

"Daran arbeiten wir strategisch und versuchen, Gleichgesinnte zu verpflichten, die für Aston Martin arbeiten und Racing auf höchstem Niveau betreiben wollen", so Szafnauer. "Der Verpflichtungsprozess läuft gut voran."

Zum Vergleich: Bei Mercedes sind derzeit rund 1.700 Mitarbeiter beschäftigt, von denen circa 700 aber auf die Motorenabteilung in Brixworth fallen. Bei Ferrari arbeiten rund 1.500 Personen (500 in der Motorenabteilung), bei Red Bull mehr als 800. Dort ist man gerade dabei, ein eigenes Motorenprogramm aufzubauen.

Anzeige

Formel-1-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Formel-1-Newsletter von Motorsport-Total.com!

Motorsport-Total.com auf Twitter