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Trotz Audi-Gerüchten: Vasseur gibt "das Beste" für Alfa Romeo

Frederic Vasseur lobt die Zusammenarbeit mit Alfa Romeo und räumt der Partnerschaft aktuell Priorität ein, auch wenn es Gerüchte um Audi gibt

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn über dem Himmel in Hinwil schon die Audi-Wolken schweben, will Frederic Vasseur für Sauber-Teampartner Alfa Romeo "das Beste geben". Das Schweizer Team wird mit einer Übernahme durch Audi in Verbindung gebracht, die Gegenwart heißt aber Alfa Romeo, die seit einigen Jahren als Partner an Bord sind und dem Team auch ihren Namen geben.

Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur

Frederic Vasseur ist zufrieden mit der Partnerschaft mit Alfa Romeo Zoom

Daher denkt Teamchef Vasseur auch nur an die derzeitige Partnerschaft, die jährlich seitens des Autoherstellers evaluiert wird, aber für 2023 weitergehen soll. Laut ihm sei Alfa Romeo "mehr als glücklich mit der aktuellen Situation" - und er übrigens auch.

"Ich bin mehr als glücklich über die Partnerschaft mit ihnen, weil sie nicht nur ein Sponsor sind. Wir sind Partner und entwickeln gemeinsam Projekte", sagt der Franzose gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Die Beziehung zwischen Alfa Romeo und Stellantis auf der einen Seite und dem Team auf der anderen Seite ist sehr, sehr gut."

Er "genieße" die Partnerschaft und betont: "Ein Teil der guten Ergebnisse derzeit ist vielleicht auch, dass wir alle zusammenarbeiten. Und sie helfen uns auch dabei, andere Partner zu finden", so Vasseur.


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Laut Alfa-Romeo-Geschäftsführer Jean-Philippe Imparato sei eine Fortsetzung der Verbindung für 2023 schon finalisiert, allerdings gab es bislang noch keine offizielle Verkündung seitens des Teams.

Die Frage ist aber, wie lange geht die Verbindung noch. Denn Audi wurde in jüngster Vergangenheit mit einer möglichen Übernahme des Rennstalls in Verbindung gebracht. Der Hersteller könnte zusammen mit Porsche ab 2026 einsteigen und könnte das nach Feststehen des neuen Motorenreglements auch zeitnah verkünden.

Während Porsche wohl eine Allianz mit Red Bull eingehen wird, ist die Lage bei Audi noch nicht so fix: McLaren, Williams oder Aston Martin wurden zuletzt als mögliche Adressen genannt, am wahrscheinlichsten schien aber zuletzt Sauber zu sein.


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Doch bei dem Thema winkt Vasseur ab und betont, dass er kaum über 2023 reden kann - schon gar nicht über 2026.

"Sicher, sie werden mit allen im Fahrerlager sprechen. Sie werden ihre Arbeit machen", sagt Vasseur. "Aber das Wichtigste ist, dass wir heute das Projekt mit Alfa Romeo haben. Ich will nicht alles vermischen. Ich will das Beste für Alfa Romeo geben."

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