powered by Motorsport.com
  • 11.10.2002 · 08:48

  • von Marcus Kollmann

Toyota arbeitete am Freitag in die "richtige Richtung"

Nach den Plätzen 11 und 14 ist man bei Toyota zuversichtlich, sieht aber noch Bedarf das Setup zu optimieren

(Motorsport-Total.com) - In den beiden Freien Trainings zum Großen Preis von Japan am Freitag waren die Toyota-Piloten Mika Salo und Allan McNish bereits am ersten Tag des Rennwochenendes gut unterwegs.

Mika Salo

Salo war am Freitag gut unterwegs und vom Fahrverhalten positiv überrascht

Obwohl er auf seiner schnellsten Runde von 1:36.893 Minuten um 2,6 Sekunden langsamer als der schnellste Mann des Tages gewesen war, belegte Mika Salo am Ende des Freitags den guten 11. Platz in der Tageswertung.

Allan McNish benötigte für seine zügigste Umrundung des fahrerisch anspruchsvollen Suzuka-Kurses, auf dem das Toyota-Team im letzten Jahr mit dem Prototypen getestet hatte, eine Zeit von 1:37.384 Minuten. Damit landete der Schotte auf dem 14. Platz.

Mit je 43 abgespulten Runden hatten die beiden Toyota-Piloten am Freitag von allen Teams am meisten Kilometer zurückgelegt.

"Heute hatten wir keine großen Probleme. Das Auto funktionierte gut und wir konzentrierten uns auf die Vorbereitungen für das Rennen, welche sich wie für einen Freitag üblich umdie Abstimmung, die Reifen und den Reifendruck drehten", erklärte Mika Salo zufrieden. "Wir konnten einige Runden fahren und durch die langen Versuche konnten wir die Auswirkungen auf die Reifen besser beurteilen. Die Dinge schauen recht gut aus, was ein wenig überraschend ist. Als wir letztes Jahr hier testeten, hatten wir einige Probleme, doch heute lief es besser als ich das erwartet hatte", gestand der Finne, für den der Japan-Grand Prix wohl das letzte Rennen seiner Formel-1-Karriere sein wird, positiv überrascht vom Verlauf des Freitags worden zu sein.

"Das war ein ziemlich normaler Freitag an dem wir versuchten eine gute Balance für das Auto zu finden und an der Reifenwahl arbeiteten", teilte Allan McNish mit. "Ich denke, dass Michelin hier einen Reifen hergebracht hat der sehr gut zu unserem Auto passt und eine gute Balance ermöglicht. Wir müssen aber noch an den unterschiedlichen Leveln an Grip in den einzelnen Streckenbereichen arbeiten, denn wir hatten auch etwas Untersteuern. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir das vor dem Beginn der morgigen Sessions in den Griff bekommen."

Ange Pasquali, Teammanager: "Wir konnten unser Reifenvergleichsprogramm mit beiden Autos heute leider nicht komplett absolvieren. Mika wurde durch Verkehr aufgehalten als er auf seinem zweiten Reifensatz unterwegs war. Wir haben jedoch einige Dinge herausgefunden und verstehen recht gut wie sich die Reifen verhalten. Meiner Meinung nach haben wir auch die richtige Richtung bei der Fahrzeugabstimmung eingeschlagen. Damit müssen wir morgen fortfahren, um das Auto vor der Qualifikation zu optimieren. Den richtigen Reifen für das Wochenende auszuwählen wir hier sehr wichtig sein, denn darin liegt meiner Meinung nach der Schlüssel zu einer guten oder schlechten Leistung im Rennen."